„Lost Place“ mitten in Hamburg: Das Bordell hinter biederer Fassade

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Eingeklemmt zwischen zwei großen Mietshäusern steht die kleine gelbe Villa Lokstedter Weg 47 in Eppendorf. Sperrmüll türmt sich im Eingangsbereich, die Fassade ist verwittert. Laut Bezirksamt ist dem Eigentümer eine Abbruchgenehmigung erteilt worden. Damit würde ein Haus mit einer bewegten Geschichte verschwinden. Fast 20 Jahre lang befand sich hier nämlich eines der wenigen Bordelle von Eppendorf. Gebaut um 1900, war das Gebäude eines der wenigen Einzelhäuser an der Hauptverkehrsstraße. Anfang der 80er Jahre kaufte Willi W., im Milieu besser bekannt als „Puff-Willi“, das Haus. Acht Wohneinheiten vermietete er an meist ausländische Prostituierte. Damit sich die Freier beim Klingeln bei „Susy“ oder „Elaine“ nicht so schämen, ließ der Bordell-Chef extra eine Sichtblende aus Metall am Eingang montieren. Doch Willi W. versäumte zu überprüfen, ob seine Mieterinnen sich vielleicht illegal in Deutschland aufhalten. So kam es immer...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo