Ludwig-Lesser-Park: Sturmschäden in Frohnau bleiben bis Oktober

Im Ludwig-Lesser-Park dienen entwurzelten Bäume inzwischen als Graffiti-Leinwand

Berlin.  Die Lebensgefahr ist immerhin gebannt. Im Ludwig-Lesser-Park muss sich in diesem Frühling niemand mehr darum sorgen, dass Äste herabstürzen oder Baumriesen plötzlich umknicken. Risiken erkennen und beseitigen, das war für die Inspekteure des Grünflächenamtes nach den beiden Stürmen im vergangenen Oktober oberstes Gebot. Trotz der Aufräumarbeiten sind die Spuren der Stürme bis heute kaum zu übersehen. Gleich neben dem Spielplatz stapeln sich Buchen und Eichen, als hätten die Böen sie gerade erst umgeworfen. "Jetzt haben sich auch noch Graffiti-Sprayer darauf verewigt", ärgert sich Hedwig Schultz, deren Enkel im Park Verstecken spielen. Sie fragt sich: "Kann man ein halbes Jahr nach dem Orkan nicht Ordnung schaffen?" Auch Rudolf Wegner wundert sich, dass die Aufräumarbeiten im Lesser-Park vorzeitig zum Ende kamen. "Der Park hatte immer schon eine urige Atmosphäre. Aber das hier sieht aus, als habe man dem Unwetter ein Denkmal gesetzt", sagt der Passant.

Tatsächlich werden die Stämme noch beseitigt, aber die Parkbesucher brauchen Geduld. "Wir wurden beim Aufräumen durch den Beginn des Rodungsverbots ab dem 1. März gestoppt", sagte Stadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) in der Bezirksverordnetenversammlung auf Anfrage der FDP. Seit diesem Datum sei es nur in akuten Gefahrensituationen möglich, in die Vegetation einzugreifen. Es gehe darum, brütende Vögel zu schützen. "Bis zum Oktober fassen wir nichts mehr an", bat die Stadträtin um Verständnis. Wann der Lesser-Park wieder im auf...

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