Luftaufnahmen zeigen weiße Flecken im Ozean — sie deuten auf eine Katastrophe hin

Marleen Stollen

Helikopter-Rundflüge über das berühmte Great Barrier Reef sind äußerst beliebt bei Australien-Reisenden. Seit einigen Jahren bietet sich den Touristen jedoch ein ganz anderer Anblick als der, den frühere Generationen bewundern durften: 

Die sonst so bunten und lebendigen Korallenriffe sind jetzt fahlweiß und ziemlich unansehnlich. Der Grund: Die Korallen sind tot.

shutterstock_529313725 Clownfish gebleichte Koralle

Business Insider berichtete bereits im vergangenen Jahr über das Phänomen des Korallensterbens. Fachleute nennen es „Coral Bleaching“ (Korallenbleiche). In diesem Jahr traf eine weitere Bleaching-Welle das größte Korallenriff der Welt. Wie das Zentrum für Korallenriffstudien der James-Cook-Universität berichtet, ist es in diesem Jahr jedoch noch wesentlich besorgniserregender als zuvor. Denn 2017 ist kein El-Niño-Jahr, also kein Jahr, in dem natürliche warme Meeresströmungen die Wassertemperatur erhöhen. Das Meer sollte also wesentlich kühler sein als 2016 und damit die Korallenbleiche verhindern.

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