Luftraumverletzung mit 38 Jets: Taiwan beschuldigt China

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Taiwan hat angeprangert, dass 38 chinesische Kampfflugzeuge widerrechtlich in seinen Luftraum eingedrungen sind.

Es sei die bisher größte derartige Luftraumverletzung der chinesischen Luftwaffe, so das Verteidigungsministerium in Taipeh. Als Reaktion sei unter anderem die Raketenabwehr aktiviert worden.

Regierungschef Su Tseng-chang rügte das Vorgehen und sagte, China unterhöhle den Frieden in der Region. Er erklärte: "China hat immer schon brutale und barbarische Aktionen durchgeführt, auch die internationale Gemeinschaft hat von solchen Aktionen jetzt langsam genug."

Eine ähnliche Aktion hatte es zuletzt am 23. September gegeben, damals mit 24 Jets.

Nur 15 Staaten weltweit erkennen Taiwan an und müssen dafür auf diplomatische Beziehungen zu China verzichten. Peking sieht das demokratische Taiwan, das sich 1949 vom Festland abspaltete, als abtrünnige Provinz und nicht als unabhängigen Staat an und versucht, es international zu isolieren. Die Volksrepublik lehnt jede Form formeller Beziehungen anderer Länder mit der Inselrepublik ab. Nur 15 Staaten weltweit erkennen Taiwan an und müssen dafür auf diplomatische Beziehungen zu China verzichten.

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