Luftverschmutzung in New York durch Brände an US-Westküste

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Manhattan im Dunst

Rauch der Waldbrände im Westen der USA und in Kanada hat die Ostküstenmetropole New York am Dienstag in grauen Dunst gehüllt. Die Umweltbehörde des Bundesstaates New York rief wegen erhöhter Feinstaubbelastung Gesundheitsalarm aus.

Ein Vertreter der Behörde erklärte, es sei nicht ungewöhnlich, dass Rauch von Feuern im Westen des Landes bis in die Region vordringt, allerdings befinde er sich diesmal in einer niedrigeren Luftschicht. Der Wetterdienst sagte für Mittwoch eine Kaltfront voraus, die dem Phänomen ein Ende setzen sollte.

Im Westen der USA wüten derzeit erneut riesige Waldbrände. Allein im Bundesstaat Oregon zerstörte ein Feuer bislang mehr als 137.000 Hektar Wald. Auch in anderen Bundesstaaten entlang der US-Westküste und in Kanada lodern unzählige Brände. In der westkanadischen Provinz British Columbia wurden am Montag mehr als 2500 Evakuierungen angeordnet. Insgesamt wüten in der Provinz inzwischen rund 300 Waldbrände.

Nach Einschätzung von Wissenschaftlern verstärkt der Klimawandel die Trockenheit in der Region und schafft damit die Bedingungen für Waldbrände, sich auszubreiten.

gt

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