Lukaschenko will Waffen für 1 Milliarde Dollar von Putin kaufen

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Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat einen Überblick über die gemeinsamen, aktuell laufenden Militärübungen mit Russland gegeben und erklärt, dass sein Land Waffen im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar von Moskau kaufen will.

Russland und Belarus halten gerade ihr größtes Militärmanöver der letzten Jahre ab. "Sapad 21" - zu deutsch "West 21" - findet in beiden Ländern und der Ostsee statt und soll die Gefechtsbereitschaft des westlichen Militärbezirks in Russland überprüfen. Offiziell sollen mehr als 200.000 Soldaten beteiligt sein.

"Dies ist eine der wichtigsten Ausbildungsveranstaltungen für die Streitkräfte, die vor dem Hintergrund der anhaltenden hybriden Aggression des Westens gegen Belarus und Russland stattfindet", wurde Lukaschenko von der Nachrichtenagentur Belta zitiert.

Einige der Übungsorte liegen in der Nähe der Grenzen zur Nato und zur Europäischen Union. Unmittelbare Nachbarn wie Polen, Litauen und die Ukraine äußerten sich besorgt. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Russland zur Transparenz aufgerufen.

Moskau und Minsk betonten, dass es sich um reine Verteidigungsübungen handelt. Es sei aber auch ein Signal an den Westen, der ebenfalls seine Militärpräsenz an den Nato-Außengrenzen aktiviert habe.

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