Angebliche IS-Todesliste mit Prominenten: Mutmaßliches Bekennerschreiben im Wortlaut

Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwochmorgen das Verfahren übernommen.

War die Attacke auf den BVB-Bus ein islamistischer Terrorakt? Sind weitere Sportler oder andere Prominente in Gefahr? Oder steckt dahinter ein völlig anderes Motiv? Die Spurenlage ist genauso alarmierend wie unklar.

Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwochmorgen das Verfahren übernommen. Nach Angaben von Ermittlern gegenüber der Deutschen Presse-Agentur wird geprüft, ob es einen Zusammenhang gibt zu einem möglichen Bekennerschrieben das kurz vor Mitternacht auf der linksextremistischen Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ veröffentlicht wurde. 

Spieler waren nicht das Ziel

Im Antifa-Duktus heißt es dort, der Bus sei mit eigens für den Anschlag angefertigten Sprengsätzen als „Symbol für die Politik des BVB“ attackiert worden, „die sich nicht genügend gegen Rassist_innen, Nazi_innen und Rechtspopulist_innen“ einsetze. Die Spieler seien zwar nicht Ziel der Tat gewesen, „jedoch taten auch sie in der Vergangenheit zu wenig für eine antifaschistische Stadionszene“. Das Schreiben endet mit den Worten: „Antifa heißt Angriff! Deutschland verrecke!“

Die Antifa indes distanzierte sich am Mittwoch von dem nach Darstellung der Aktivisten „falschen Bekennerschreiben“. Der Eintrag auf der Internetplattform „indymedia“, auf der jeder Berichte einstellen könne, sei vermutlich von Neonazis verfasst worden. Der am Dienstagabend um 23.53 Uhr im Namen der...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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