Mücken im Schlafzimmer: Kurioser T-Shirt-Trick hilft
Stechmücken im Zimmer können in der Nacht schnell den Schlaf rauben. Ein ungewöhnlicher Trick mit einem alten T-Shirt kann dabei helfen, die Insekten besser loszuwerden.
Stechmücken nerven im Schlafzimmer nicht nur durch lautes Summen, sie können auch für Menschen potenziell gefährliche Viren übertragen. Stiche sollte man also so gut es geht vermeiden und es den Plagegeistern so schwer wie möglich machen. Wichtige Maßnahmen rund ums Haus:
Wasseransammlung im Garten vermeiden, etwa in Eimern oder Gießkannen.
Regentonnen stets abdecken und andere Wasserbehältnisse, wie Vogeltränken, mindestens einmal in der Woche restlos leeren.
Zur Mückenabwehr die Fenster am Abend geschlossen halten oder Insektenschutzgitter anbringen.
Neben diesen strategischen Tipps gibt es auch eine einfache Methode, Stechmücken aus dem Schlafzimmer zu kriegen.
T-Shirt-Trick im Schlafzimmer
Vorbereitet sein ist natürlich auch gegen Stechmücken eine gute Strategie und weiter unten zeigen wir, was das Umweltbundesamt rät. Aber was tut man, wenn die Biester schon durchs Schlafzimmer surren? Licht im Flur einschalten und hoffen, dass die Stechmücken abziehen, hilft wohl kaum. Es gibt einen alternativen Trick, den Sie versuchen können.
Da Mücken von Schweiß angezogen werden, sollten Sie selbst vor dem Schlafengehen eine Dusche nehmen – und zwar am besten mit einem nicht zu stark parfümierten Duschgel. Das ist im Sommer ohnehin sehr angenehm. Außerdem können Sie ein getragenes T-Shirt, etwa ein Sport-Shirt, in eine entfernte Ecke des Schlafzimmers legen.
Die Mücken sollten dann aus ihren Verstecken kommen und vom T-Shirt angelockt werden. Entfernen Sie dann die Stecher aus Ihrem Schlafzimmer, etwa mit einem Glas, das Sie über die Insekten stülpen.
Wichtig: Lassen Sie am besten keine anderen benutzten Kleidungsstücke herumliegen.
Umweltbundesamt gibt Empfehlungen
Auch das Umweltbundesamt gibt Tipps, wie Sie Stechmücken begegnen können:
Der Einsatz von Mückensprays im Haushalt oder eine dauerhafte Biozidfreisetzung zur Mückenbekämpfung, etwa durch Elektroverdampfer, kann nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Der Grund: Die Wirkstoffe werden in die Atemluft abgegeben. Der Einsatz von Verdampfern sollte daher wohlüberlegt sein und bestimmten Situationen vorbehalten bleiben. Von einem Dauereinsatz oder dem Gebrauch in schlecht belüfteten Räumen ist abzuraten.
Geräte, die Stechmücken mittels Ultraschall vertreiben sollen (Hochfrequenz-Piepser), unterliegen keiner Prüfung oder Zulassung. Dementsprechend können keine amtlichen Empfehlungen zu solchen Geräten gegeben werden.
Im Handel angebotene UV-Lampen, die die Tiere anlocken und an einem Stromgitter abtöten (Hochspannungs-Lichtfallen), dürfen nur im Haus eingesetzt werden. Sie sind im Außenbereich verboten, da Mücken kaum vom UV-Licht angezogen werden. Stattdessen werden viele gefährdete Insektenarten wie zahlreiche Nachtfalter oder auch Netzflügler durch die Geräte angelockt und getötet.
Im Freien schützt nicht enganliegende Kleidung und/oder Moskitonetze vor Mückenstichen.
Auf die Haut aufgetragene Repellenzien (Vergrämungsmittel) sollen auf die gesamte freiliegende Haut aufgetragen werden.
Bei umfangreichen Outdoor-Aktivitäten bietet mit Repellenzien behandelte Kleidung zusätzlichen Schutz.
Grundsätzlich ist das Tragen heller Kleidung zu empfehlen, da die Stechmücken bevorzugt dunkle Farben anfliegen.