Mülheimer Freiheit: Ungewollt doch wieder verkehrsberuhigt

Der Zebrastreifen und die Einengung sind wieder verschwunden.

Einem Beschluss der Bezirkvertretung Mülheim aus dem Jahr 2013 folgend, baute die Stadt eine Ampelanlage an der Einmündung Buchheimer Straße in die Mülheimer Freiheit ab und ersetzte sie durch Zebrastreifen und Fahrbahneinengungen. Damit sollte die Geschwindigkeit des Durchgangsverkehrs gedrosselt werden.

Zwei Anlieger haben Umbau angestoßen

Angestoßen hatten das zwei Anlieger: Michael Schwarz und Johannes Rexin. Die Umbaukosten beliefen sich auf 30.000 Euro. Das wichtigste Ziel sei erreicht: „Die Geschwindigkeit ist geringer geworden, die Zahl der Durchfahrten allerdings nicht“, informierte Bürgeramtsleiterin Susanne Hohenforst nun die Politik.

Die Initiatoren der Eingabe könnten damit zufrieden sein, wenn sich die Lage nicht wieder grundlegend geändert hätte: Kaum waren die letzten Arbeiten beendet, begann die Rhein-Energie eine neue Fernwärmeleitung zu verlegen. Von den kurz zuvor errichteten Umbauten ist aktuell nichts mehr übrig.

„Typischer Fall nicht abgestimmter Straßenbau-Maßnahmen“

„Das ist wieder ein typischer Fall nicht abgestimmter Straßenbau-Maßnahmen“, sagt Michael Schwarz. Da hätten sich Stadt und Energieversorger besser einigen sollen. Schließlich sei die Verlegung der Leitung bekannt gewesen.

Doch Schwarz kann der aktuellen Situation auch ironisch etwas Positives abgewinnen: „Wir haben jetzt auf der Mülheimer Freiheit die perfekte Verkehrsberuhigung, ohne dass anderswo der Verkehr zusammenbricht.“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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