Mülheimer Nacht: Musik, Kunst und Überraschendes lockt Besucher aus der ganzen Stadt

Das originelle Veedels-Hopping in Mülheim fand am Samstag statt.

Wahrscheinlich ist es das schönste Veedels-Hopping der Stadt: Ein bisschen origineller, nicht so überlaufen. Und keine Invasion der Massen, die mit Wegebier Kneipentüren versperren.

Die Mülheimer Nacht ist anders als das, was man zum Beispiel aus Ehrenfeld oder der Südstadt kennt. Hipster trifft Rentner, die Kultur-Szene Mülheims auf Flüchtlinge von der linken Rheinseite und Anspruchsvolles, wie es zum Beispiel die evangelische Friedenskirche präsentiert, auf wunderbar Banales.

Poledance trifft Geige

Und so wurde auch am vergangenen Samstag wieder ein großes Fest zwischen den Ateliers des „Kunstwerk“ an der Zoobrücke und dem „Kulturbunker“ an der Berliner Straße und den SSM-Halle am Rhein gefeiert. Wer hier möglichst viel erleben will, musste weite Wege zurücklegen. An fast 30 Orten wurde Musik, Kunst und beste Unterhaltung präsentiert.

Manches hat schon echte Tradition, so wie der Auftritt der „Soul Delicious Band“ in der Veedelskneipe Reissdorf Fass oder die unglaublichen Sessions der Okay-Men im ausgeräumten Büro der Design-Agentur „Mülheim Strangers“. Die drei Musikanten im roten Overall spielen turboschnelle „Surfmusik“, angetrieben von virtuosem Gehämmer auf einem Kinderschlagzeug mit Spongebob-Aufdruck.

Turboschnelle Surfmusik

Nicht nur hier ging die Post ab: Während die „Hurricans“ die Kult- und Punkrockkneipe „Limes“ durchpusteten, wurde ein paar Meter weiter im Friseursalon „Haarbühne“ an Stangen getanzt. Etwas gediegener ging es in der Boulehalle am Rhein mit der Band „Chara“ zu, wo zudem eine frohe Kunde die Runde machte: Die schöne Halle wird wohl doch nicht abgerissen.

Vor der Tür von des Café Jakubowski, zog derweil eine faszinierende Mischung aus Elektro-Pop, Sound-Experimenten, Tanzmusik, Geigenspiel und Lichtinstallationen die Besucher in den Bann: Das Programm „Bruder Kong trifft Julia und Lea“ war nicht nur einer der Höhepunkte; es untermalte auch den programmatischen Anspruch der Nacht: „Mut zu Toleranz, Freiheit und Liebe“,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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