Münchner Flugtaxibauer Lilium gründet Niederlassung im chinesischen Shenzhen

Der Münchner Entwickler elektrisch betriebener Kleinflugzeuge, Lilium, hat eine Niederlassung in der chinesischen Metropole Shenzhen gegründet. Lilium strebe die Zulassung und seines Lilium Jets in China an, erklärte das Unternehmen am Montag. (RALF HIRSCHBERGER)
Der Münchner Entwickler elektrisch betriebener Kleinflugzeuge, Lilium, hat eine Niederlassung in der chinesischen Metropole Shenzhen gegründet. Lilium strebe die Zulassung und seines Lilium Jets in China an, erklärte das Unternehmen am Montag. (RALF HIRSCHBERGER)

Der Münchner Entwickler elektrisch betriebener Kleinflugzeuge, Lilium, hat eine Niederlassung in der chinesischen Metropole Shenzhen gegründet. Lilium strebe die Zulassung seines Lilium Jets in China an, erklärte das Unternehmen am Montag. In Zusammenarbeit mit "Infrastrukturpartnern, Kunden und Regulierungsbehörden" stehe zunächst der Großraum Guangdong-Hongkong-Macao mit 85 Millionen Einwohnern im Fokus. "Lilium beabsichtigt jedoch, in Zukunft in ganz China und im weiteren asiatisch-pazifischen Raum zu wachsen."

In China tritt das bayerische Unternehmen unter der Marke "Starker Flügel" auf. Der regionale Hauptsitz in Shenzhen soll "den Vertrieb, die Dienstleistungen und den Support von Lilium Jets" unterstützen. Gebaut wird das Luftgefährt seit Ende 2023 am Hauptsitz in Bayern. Der erste Flug mit einem Piloten an Bord ist nach Unternehmensangaben für Ende diesen Jahres geplant.

Lilium wurde 2015 gegründet und hat seinen Sitz nahe München. Der Lilium-Jet wird elektrisch angetrieben, damit kann er senkrecht starten und landen. Der Elektro-Flieger hat nach Firmenangaben eine Reichweite von 250 Kilometern und erreicht eine Reisegeschwindigkeit von 280 Kilometern pro Stunde.

pe/ilo