"Da macht man keinen Witz drüber": Lilly Becker äußert sich zu Kommentar bei "Schlag den Star"

·Lesedauer: 2 Min.

Das eigentliche Duell geriet bei "Schlag den Star" am Samstag ins Hintertreffen: Kommentator Ron Ringguth leistete sich einen Fauxpas. Nun äußerte sich die Show-Kandidatin Lilly Becker bei Instagram zu dem Vorfall.

Auf ihren Armen stand in großen schwarzen Lettern "Black Lives Matter" geschrieben. Lilly Becker (42), Tochter einer Afroamerikanerin, machte in der Samstagabend-Show "Schlag den Star" damit unmissverständlich ihre Position zur aktuellen politischen Lage um den Tod des US-Amerikaners George Floyd deutlich. Es hätte dennoch ein witziger Abend zwischen ihr und ihrer Kontrahentin Sylvie Meis werden können.

Das Duell der Niederländerinnen geriet allerdings nach einer geschmacklosen Äußerung über die #blacklivesmatter-Bewegung in den Hintergrund. Als Lilly Becker bei einem Spiel wegen eines beschlagenen Visiers verzweifelt "I can't see!" rief, ließ sich Kommentator Ron Ringguth zu den Worten "Nicht: 'I can't breathe', sondern 'I' can't see'" hinreißen. "I can't breathe" waren die letzten Worte George Floyds, bevor er durch Polizeigewalt starb.

"Er hat das nicht so gemeint"

Lilly Becker nahm nun auf ihren Instagram-Account per Videostory Stellung zu dem in den sozialen Netzwerken zerrissenen Kommentar Ringguths. "Ich glaube, er hat das gesagt, weil es das in dem Moment war. Er hat das nicht so gemeint." Trotzdem hoffe sie, dass er etwas gelernt habe. "Black Lives does Matter und das habe ich auf meinen Arm geschrieben. Da macht meinen keinen Witz drüber." Das Model hatte sogar noch nettere Worte für Ringguth: "Ron, du warst super und das hast du alles super gemacht und nur Liebe für dich."

Ron Ringguth hatte sich bereits während der Show für den "unpassenden Kommentar" über das hochsensible Thema entschuldigt, er sei ihm im Eifer der Live-Sendung passiert. "Das darf es aber nicht". Das habe "überhaupt nichts mit meiner Haltung zu tun", erklärte er.

Auch ProSieben äußerte sich zu der unglücklichen Aussage. Bei Twitter schrieb der Sender: "Es war ein Fehler. Es war ein absolut unnötiger Spruch. Und Ron hat sich entschuldigt, weil auch er eine andere Haltung hat. Und das ist gut so."

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.
Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.