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Mady Morrison verrät ihre fünf besten Tipps für Yoga-Anfänger

Mady Morrison ist die wohl bekannteste Youtuberin mit Yoga-Workouts. - Copyright: Mady Morrison
Mady Morrison ist die wohl bekannteste Youtuberin mit Yoga-Workouts. - Copyright: Mady Morrison

Wer mit der Yogapraxis starten möchte, kommt an Mady Morrison nicht vorbei. Die 33-jährige Berlinerin ist die wohl bekannteste Bloggerin Deutschlands im Bereich der Meditationstechnik. Seit 2015 begleitet Morrison ihre Follower auf Youtube mit verschiedenen Yoga-Workouts, Entspannungstipps und Achtsamkeitsritualen. Inzwischen betreibt die zertifizierte Yogalehrerin auch einen Blog und einen Instagram-Kanal. Morrison strahlt Wärme und Authentizität aus – das sind ihre wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Zudem gibt sie konkrete Empfehlungen, wie man Übungen im Alltag umsetzt. Denn viel Zeit braucht es nicht, um Stress hinter sich zu lassen und zu entspannen, sagt Morrison in ihren Videos, die zum Teil nur 15 Minuten umfassen. Mit einem Blick auf ihren Youtube-Kanal stellt man fest: Yoga ist äußerst vielfältig. Ihr könnt euch in dynamischen, herausfordernden Stilen verausgaben oder auch loslassen und tiefe Entspannung und Gelassenheit erfahren. In Videos und auf Anfrage von Business Insider hat Morrison ihre fünf besten Tipps verraten, wie ihr als Anfänger mit dem Yoga starten könnt.

1. Klein anfangen

Oftmals werden die eigenen Ansprüche gleich zu Beginn viel zu hoch gesteckt, weiß Mady Morrison. "Viele möchten dann direkt mit dem Kopfstand oder einer verrückten Armbalance einsteigen, ohne sich mit den Grundlagen zu beschäftigen und eine solide Basis aufzubauen", so die Yogalehrerin. Sie betont, dass Yoga keineswegs ein Wettkampf sei. Es sollte nicht das Ziel sein, möglichst flexibel zu werden oder eine bestimmte Form zu erreichen. Stattdessen solltet ihr Yogaübungen stets achtsam und unter Berücksichtigung der eigenen körperlichen Grenzen praktizieren.

"Verrückte oder waghalsige Asanas (Yoga-Haltungen) sind nur Spielchen und sollten meiner Meinung nach von Anfängern erstmal vermieden werden." Die Expertin empfiehlt, zunächst mit Anfänger-Sessions zu beginnen, ausgewählte Einheiten mehrfach zu wiederholen und die Bewegungsabläufe sowie die Atmung, zu verinnerlichen.

Auf Mady Morrisons Youtube-Kanal findet ihr zudem kleine Youtube-Tutorials, in denen sie einzelne Haltungen im Detail erklärt. Oftmals reichen bereits zehn- bis fünfzehnminütige Einheiten aus, um zur Ruhe zu kommen, die Muskeln zu lockern und sich insgesamt besser zu fühlen.

2. Bewusstsein schaffen für Körper und Geist

"Ihr braucht keine Angst zu haben, dass wir irgendwelche verrückten Verrenkungen machen oder auf dem Kopf oder den Armen balancieren", sagt Mady Morrison in einem ihrer Videos, das sich konkret an Anfänger richtet. Viel wichtiger sei es, zunächst ein Bewusstsein für seinen Körper und Geist zu schaffen. Für den Start benötigt ihr lediglich bequeme Kleidung und eine Unterlage, zum Beispiel eine Yogamatte.

Setzt euch in den Schneidersitz und kreist eure Schultern mit der nächsten Einatmung nach vorn zu den Ohren und beim Ausatmen nach hinten und zurück. Die Schultern nochmals bis zu den Ohren hoch kreisen, die Position halten. Diesen Vorgang solltet ihr mehrmals wiederholen. In einer weiteren Einatmung zieht die Yogalehrerin ihre Arme über beide Seiten weit nach oben und beim Ausatmen vor die Brust, die Handflächen dabei aufeinanderlegen.

3. Positives Mindset

Mady Morrison empfiehlt, mit einem offenen Geist zu kommen und sich freizumachen von den Erwartungen anderer. In ihren Videos gibt sie auch Tipps, um eine positive innere Haltung einzunehmen. Um zu einem zufriedenen und ausgeglichenen Ich zu gelangen, können laut Mady positive Affirmationen unterstützend wirken.

Aussagen wie "Ich bin einzigartig und wertvoll", "Ich habe alles in mir, was ich brauche, um glücklich zu sein" oder "Ich erschaffe mir ein glückliches Leben", die man sich öfter zuspricht und verinnerlicht, können das Wohlbefinden nachhaltig positiv beeinflussen. Denn wenn ihr mit euch selbst zufrieden seid, führt ihr ein glücklicheres Leben – und das strahlt ihr auch nach außen hin aus. Die Affirmationen verbindet die Yoga-Expertin oftmals mit Meditationen.

4. Anfänger-Kurs besuchen

Mady Morrison zufolge sei es immer ratsam, einen Grundlagen-Kurs in einem Yogastudio zu besuchen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Dort könnt ihr unter professioneller Anleitung die theoretischen Grundlagen und wichtigsten Übungen lernen.

In einem Kurs für Einsteiger lernt ihr Yoga-Stellungen, die richtige Atmung und Techniken, um bewusst zu entspannen. Grundsätzlich sei Yoga eine gute Möglichkeit, um eurem Körper etwas Gutes zu tun und mehr Achtsamkeit und Selbstliebe zu kultivieren.

5. Mit Videos üben und sich beobachten

Wenn ihr nicht die Gelegenheit dazu habt, einen Yogakurs vor Ort aufzusuchen oder lieber zunächst für euch allein üben wollt, könnt ihr euch die Basics mithilfe von Einsteiger-Videos aneignen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass die Übungen von einem Experten gezeigt werden. Mady Morrison empfiehlt, explizit Anfänger-Videos zu wählen und zu Anfang mit zehn bis 20 Minuten zu starten, um ein Gefühl für die Yogapraxis zu bekommen. Das Video solltet ihr euch erst einmal in Ruhe ansehen, ohne mitzumachen, um ein Gefühl für die Bewegungsabläufe zu bekommen. Zudem sei es sinnvoll, sich bei der Ausführung selbst zu filmen, um die eigene Ausrichtung zu kontrollieren.

Dabei solltet ihr euch in Gelassenheit und Geduld üben. Denn beim Yoga gehe es – anders als viele denken – nicht vorrangig um Beweglichkeit und Akrobatik. Vielmehr nennt sie die Praxis "ein liebevolles Treffen mit sich selbst". Dies solltet ihr euch vor Augen führen, und dabei stets auf die Signale des Körpers achten. Für die Youtuberin sei ein achtsamer Umgang mit sich selbst "das Fundament jeder einzelnen Yoga-Einheit".