Wie bei der Mafia: Korruptions-Skandal in Hamburg: Hohe Strafe für Beamten

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So etwas kennt man eigentlich nur von der italienischen Mafia: Firmen bekommen öffentliche Aufträge gegen Schmiergeld. Doch der Tatort ist diesmal nicht Palermo, sondern der Bezirk Wandsbek. Am Mittwoch kassierte der ehemalige Leiter (53) des Bauhofs Rahlau (Tonndorf) ein knallhartes Urteil: Drei Jahre, zehn Monate wegen 27-facher Untreue und Bestechlichkeit. Er hatte sich jahrelang vom Chef einer Straßenbaufirma schmieren lassen. „Menschen – Straßen – Lösungen“ – so wirbt das Unternehmen „SKS Straßenbau“ aus Rellingen. Die Firma wurde 1967 gegründet und ist in ganz Norddeutschland tätig, und zwar vor allem für öffentliche Auftraggeber. In Hamburg war SKS unter anderem in den Bezirken Mitte, Altona, Eimsbüttel, Nord und Wandsbek tätig. Der Tonndorfer Bauhof Rahlau gehört zum Bezirk Wandsbek und hier entschied Abschnittsleiter Christian T. (53), wer welche Straßenbauaufträge erhielt. Dabei soll er frech Forderungen gestellt haben. SKS-Boss Matthias K. (54) ging...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo