Maler hängt im zwölften Stockwerk in der Luft

Nur ein dünnes Seil bewahrte den Maler vor einem Sturz in den Tod. Der Mann war in Höhe des zwölften Stockwerks eines Gebäudes am Werk, als seine Arbeitsplattform wegkippte. Leider war das Rettungsgeschirr nicht ganz für den untersetzten Arbeiter geeignet.

Dieser Unfall ist der Albtraum aller Bauarbeiter. Ein Maler war gerade in der Gemeinde Key Biscayne im US-Bundesstaat Florida dabei, eine Hausfassade im zwölften Stock zu streichen, als plötzlich die Hebebühne unter seinen Füßen wegkippte. Zum Glück trug er ein Geschirr, das mit einem Seil am Hausdach gesichert war. „Die Sicherheitsausrüstung hat ihn davor bewahrt, zwölf Stockwerke zu Boden zu stürzen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Allerdings sei das Geschirr nicht für einen Mann mit einer so stattlichen Figur ausgelegt gewesen.

Rund eine Stunde musste der Arbeiter ausharren. (Bild: Screenshot/Press Association Video)

Der Maler hatte aber Glück im Unglück. Er konnte sich mit einem Fuß auf einem Fenstersims abstützen, so dass er den Gurt nicht mit seinem vollen Gewicht belastete. Rettungskräfte seilten sich zu dem Maler ab und entwirrten zunächst sein verknotetes Rettungsseil. Rund eine Stunde nach dem Unfall konnte er langsam zu Boden gelassen werden.

Der Mann wurde vorsichtshalber in ein Krankenhaus eingeliefert. Er trug aber keine körperlichen Schäden davon. Warum der Motor der Hebebühne versagte, wird nun untersucht.

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