Mangelnde Innovationskraft - Xi kritisiert Chinas Forscher und fordert mehr Talente

Chinas Präsident Xi Jinping bei einem Besuch in Paris (Archivfoto).<span class="copyright">Ludovic Marin/AP Photo/picture alliance</span>
Chinas Präsident Xi Jinping bei einem Besuch in Paris (Archivfoto).Ludovic Marin/AP Photo/picture alliance

China steht vor großen Herausforderungen auf dem Weg zur angestrebten technologischen Vormachtstellung. Präsident Xi Jinping ruft zu mehr Innovationen auf, um Abhängigkeiten und Schwächen zu überwinden.

Präsident Xi Jinping hat auf die Probleme Chinas hingewiesen, ein weltweit führendes Technologiezentrum zu werden, und betonte, dass Wissenschaft und Innovation im Land noch „relativ schwach“ seien. Das berichtet der „Business Insider“.

Xi kritisiert mangelnde Innovationskraft

Obwohl China bedeutende Fortschritte in der Wissenschaft gemacht hat, besteht laut Xi Jinping nach wie vor ein Mangel an grundlegender Innovationskraft und die Abhängigkeit von Schlüsseltechnologien, die von anderen Nationen kontrolliert werden. Er hob hervor, dass der technologische Wettstreit nun das „Hauptschlachtfeld des internationalen Wettbewerbs“ sei und dass China mehr tun müsse, um in Bereichen wie künstlicher Intelligenz, Quantentechnologie, Biotechnologie und neuen Energieformen mit der Konkurrenz Schritt zu halten.

Chinas Streben nach mehr Unabhängigkeit in der Technologiebranche ist ein zentrales Anliegen Xis, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit dem Westen. „Die wissenschaftlich-technologische Revolution und das Ringen zwischen Supermächten sind miteinander verwoben“, erklärte er. Laut „Bloomberg“ hat das US-Finanzministerium kürzlich neue Regeln vorgeschlagen, welche internationale Investitionen in Technologien einschränken sollen, die als national sicherheitsrelevant für die USA gelten. Peking hat die Vereinigten Staaten dazu aufgefordert, fairen Wettbewerb zu respektieren und die vorgeschlagenen Investitionsbeschränkungen zu streichen.

Mangel an Fachkräften und Innovationstalenten

Ein weiteres Problem, das Xi ansprach, ist der Mangel an Fachpersonal und Spitzenkräften in den Bereichen Technologie und Wissenschaft. Forscher klagen nach wie vor über „schwere nicht-akademische Belastungen“ wie Verwaltungsaufwand, die Notwendigkeit, um Ressourcen zu bitten und das Erstellen von Berichten. Um dem entgegenzuwirken, beabsichtigt China, die Anreizsysteme zu verbessern, darunter mehr Auszeichnungen für wissenschaftliche und technologische Errungenschaften und ein gerechteres Lohnsystem.