Mann in Bamberg wegen Fake-Shops im Internet zu Freiheitsstrafe verurteilt

Wegen des Betreibens diverser "Fake-Shops" im Internet hat das Landgericht Bamberg einen Mann zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Außerdem wurde die Einziehung von Wertersatz in Höhe von knapp 470.000 Euro angeordnet. (Odd ANDERSEN)
Wegen des Betreibens diverser "Fake-Shops" im Internet hat das Landgericht Bamberg einen Mann zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Außerdem wurde die Einziehung von Wertersatz in Höhe von knapp 470.000 Euro angeordnet. (Odd ANDERSEN)

Wegen des Betreibens diverser Fake-Shops im Internet hat das Landgericht Bamberg einen Mann zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Außerdem sei die Einziehung von Wertersatz in Höhe von knapp 470.000 Euro angeordnet worden, wie eine Sprecherin des Gerichts in der bayerischen Stadt am Montag sagte.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 40-Jährigen vorgeworfen, von Januar 2020 bis Mai 2023 fiktive Waren im Internet angeboten und per Vorkasse 1,3 Millionen Euro eingenommen zu haben. Hierbei soll er hinsichtlich der Gestaltung des Warenangebots, der Verschleierung seiner Identität und der Geldflüsse äußerst professionell vorgegangen sein.

Die angebotenen Waren sollen zu keinem Zeitpunkt tatsächlich existiert haben. Die Anklagebehörde ging von 2309 Fällen aus, in denen der Mann mit seiner Betrugsmasche erfolgreich war.

wik/bro