Mann isst Schinkenbrötchen, muss danach fünf Jahre pupsen – und verklagt Imbiss

Kann der Verzehr eines Schinkenbrötchens "lebensverändernde" Flatulenzen zur Folge haben? Ein Mann aus England ist davon überzeugt – und verklagt Jahre später nun einen Imbiss.

Ein Mann aus England leidet seit fünf Jahren an unkontrollierbaren Blähungen. (Symbolbild: Getty Images)
Ein Mann aus England leidet seit fünf Jahren an unkontrollierbaren Blähungen. (Symbolbild: Getty Images)

Tyrone Prades besuchte im Dezember 2017 mit seiner Familie den Weihnachtsmarkt in Birmingham. Ein Besuch mit Folgen, denn der 46-Jährige behauptet, der dortige Verzehr eines Schinkenbrötchens habe Jahre andauernde Blähungen nach sich gezogen. Von dieser kuriosen Geschichte berichtet der "Irish Mirror".

Wenige Stunden nach dem verhängnisvollen Snack habe Prades unter Bauchkrämpfen, Durchfall, Erbrechen und Fieber gelitten. Zwar verschwanden die akuten Symptome wieder, was aber blieb, waren unkontrollierbare und wiederkehrende Flatulenzen. Und das seit mittlerweile fünf Jahren.

"Das Ausmaß der Symptome ist lebensverändernd"

Mittlerweile hat der Engländer den Entschluss gefasst, zu klagen. 200.000 Pfund (ca. 238.000 Euro) will er von der Frankfurt Christmas Market Ltd., die ihm das Brötchen verkauft hat.

"Der Magen des Klägers macht weiterhin so heftige Geräusche, dass der Schlaf unterbrochen werden kann", sagt sein Anwalt, der neben den Schlafstörungen auch auf die Peinlichkeiten verweist, die der Zustand seines Mandanten in der Öffentlichkeit mit sich bringt: "Das Ausmaß der Symptome ist lebensverändernd."

Geklärt werden muss nun, ob Prades an Salmonellen leidet oder nicht. Die angeklagte Firma hat derweil zugegeben, dass an einem Messer im Imbiss E.-coli-Bakterien gefunden wurden - Salmonellen aber nicht.

Im Video: So wirkt sich die Schlafposition auf deine Gesundheit aus

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