Mann in New York wegen Morddrohungen gegen Trump festgenommen

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Wegen Morddrohungen gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump ist in New York ein 72-jähriger Mann festgenommen worden.

Ex-US-Präsident Donald Trump. (Bild: Reuters)
Ex-US-Präsident Donald Trump. (Bild: Reuters)

Laut am Montag veröffentlichten Gerichtsdokumenten rief der Mann wiederholt den für den Schutz von Präsidenten zuständigen Secret Service an und erklärte, Trump umbringen zu wollen. Die Behörden werfen ihm vor, damit gedroht zu haben, den Republikaner "zu töten, zu entführen und ihm körperliches Leid zuzufügen".

Schon im Juli 2020 soll der Mann bei einer Befragung durch die Polizei des US-Kapitols angegeben haben, dass er sich Waffen besorgen und Trump töten würde, sollte der damalige Amtsinhaber die Präsidentschaftswahl vom November desselben Jahres verlieren und dann seine Wahlniederlage nicht anerkennen.

Drohungen beim Secret Service hinterlassen

Im folgenden Januar - und damit nach Trumps Wahlniederlage - hinterließ er demnach Sprachnachrichten beim Büro des Secret Service in Long Island und drohte damit, Trump und zwölf nicht namentlich genannte Parlamentarier zu töten. "Oh, ja, das ist eine Drohung, kommt und nehmt mich fest", sagte er den Vorwürfen zufolge. Er werde "alles tun", um den in den Gerichtsdokumenten als Individuum 1 bezeichneten Trump und dessen "zwölf Affen" zu töten.

Im November soll der im New Yorker Stadtteil Queens lebende Mann dann drei Mal das Büro des Secret Service in New York City angerufen und sich namentlich vorgestellt haben. Er bezeichnete Trump dabei wiederholt als "Hitler" und kündigte erneut an, ihn töten zu wollen.

Trump wiederholt als "Hitler" bezeichnet

Trump hatte die Präsidentschaftswahl vom 3. November 2020 klar gegen seinen Herausforderer Joe Biden von der Demokratischen Partei verloren. Am 20. Januar 2021 endete seine Amtszeit. Der 75-jährige Rechtspopulist hat seine Wahlniederlage bis heute nicht eingestanden und verbreitet die vielfach widerlegte Behauptung, er sei durch massiven Wahlbetrug um eine zweite Amtszeit gebracht worden.

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