Mann will Platz tauschen - „Es war wie ein Flug aus der Hölle“: Familienstreit zwingt Flugzeug zur Notlandung

Ein Flug nach nach London Stansted musste wegen eines Streits in Marrakesch<span class="copyright">Getty Images/iStockphoto/Atstock Productions</span>
Ein Flug nach nach London Stansted musste wegen eines Streits in MarrakeschGetty Images/iStockphoto/Atstock Productions

Ein heftiger Streit zwischen Familien zwang einen Ryanair-Flug zu einer ungeplanten Landung. Zudem musste an Bord eine Person mit Sauerstoff versorgt werden.

An Bord eines Flugzeugs der Fluggesellschaft Ryanair ist es am vergangenen Mittwoch zu einem heftigen Streit zwischen zwei Familien gekommen. Das berichtet die „ Sun “. Nach 36 Minuten in der Luft musste die Maschine, die von marokkanischen Stadt Agadir nach London Stansted unterwegs war, ungeplant in Marrakesch landen.

Dem Bericht zufolge wollte ein Passagier den Platz mit einer Frau tauschen, um bei seiner Familie zu sitzen. Die Passagierin saß jedoch neben ihrer eigenen Tochter und weigerte sich. Der Mann bedrohte sie daraufhin. Dennoch verlief der Start problemlos. Als die Anschnallzeichen erloschen waren, mischte sich der Ehemann der Frau ein.

Sie hätten versucht, sich gegenseitig zu schlagen, berichtet ein Mitreisender laut der „Sun“. „Eine der Familien war Teil einer größeren Gruppe, so dass andere Passagiere begannen, mitzumachen.“ Weiter heißt es: „Es war wie ein Flug aus der Hölle.“ Die Maschine landete schließlich in Marrakesch. Dort nahm die Polizei neun Personen mit, die an dem Streit beteiligt waren.

Und als wäre das nicht schon genug Aufregung, erkrankte ein Fluggast während der Auseinandersetzung und musste mit Sauerstoff versorgt werden, schreibt die „Sun“. Wie Flughafenärzte feststellten, soll die Person nicht mehr fit genug für eine Flugreise gewesen sein. Das sah der Gast jedoch anders und weigerte sich auszusteigen. Auch hierbei musste die Polizei eingreifen. Die anderen Passagiere konnten schließlich nicht sofort weiterreisen und kamen erst am Donnerstagabend in London an.

Wer sich in einem Flugzeug nicht benehmen kann, könnte viel Geld verlieren. Das ist zumindest einem Briten passiert. Der Mann muss über 20.000 Dollar Schadensersatz an United Airlines zahlen. Aufgrund seines Verhaltens musste ein Flugzeug eine ungeplante Landung auf dem Bangor International Airport in Wales machen. Das berichtet „ Bangordailynews “.

Der Flug am 1. März sollte eigentlich von London nach Newark im US-Bundesstaates New Jersey gehen. Damals geriet der 30-Jährige in einen Streit mit einem Mitreisenden. Die Flugbegleiter sollen den 30-Jährigen aufgefordert haben, ruhig zu sein. Zudem versuchten sie ihn zu beruhigen – ohne Erfolg. Stattdessen wurde er aggressiv und soll die Flugbegleiter bedroht haben.