Manuel Neuer nimmt Stellung zu Berater-Aussagen: "Ich weiß, wo ich das platzieren muss"

Bayern-Torhüter Manuel Neuer hat die Aussagen seines Beraters relativiert und betont, er stehe total im Austausch mit der Vereinsführung.

Manuel Neuer hat sich gegen die Vorwürfe, er habe über seinen Berater Thomas Kroth Druck auf die Vereinsführung des FC Bayern ausüben wollen, zur Wehr gesetzt und Stellung zu den Aussagen seines Beraters bezogen.

"Ich habe meine eigene Meinung. Ich weiß, wo ich das platzieren muss. Wir sind total im Austausch gewesen mit den Bossen", stellte Neuer am Rande des Testspiels gegen den FC Arsenal (1:2) klar. "Das läuft hinter verriegelten Türen und ist nichts für die Öffentlichkeit. Wenn ich etwas zu sagen habe, sage ich es den Bossen und nicht über eine Zeitung."

Neuers Berater Kroth hatte vor zwei Wochen im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung einen Wechsel des Welttorhüters von 2013 nach dem Auslaufen seines Vertrags in zwei Jahren angedeutet, sollte der FC Bayern den Kader qualitativ nicht verstärken.

Manuel Neuer sieht Transferlage des FC Bayern "noch entspannt"

"Manuel ist erfolgsorientiert. Mein Eindruck ist, dass der Abstand zu den vier englischen Top-Teams schon gravierend ist und der Münchner Kader aktuell noch nicht entsprechend - also konkurrenzfähig - aufgestellt ist, um auch die Ziele von Manuel ernsthaft anzugehen", hatte Kroth gesagt.

Neuer indes betonte mit Verweis auf die Dauer der Transferperiode, dass "noch nicht aller Tage Abend" sei: "Unsere Bosse wollen einen Top-Kader haben. Wir wissen, dass sie ihren Job machen. Ich bin noch entspannt."

Andere Töne als Neuer hatte kürzlich Robert Lewandowski angeschlagen. Der Stürmerstar des Rekordmeisters forderte mit klaren Worten neue Spitzenspieler bei den Münchnern.