„March for Science“: Zehntausende Menschen demonstrieren weltweit für freie Forschung

Die Demonstranten sind gegen eine zunehmende Einschränkung der Wissenschaft.

Die wachsende Sorge vor einer zunehmenden Einschränkung der Wissenschaft hat weltweit zehntausende Menschen zum „March for Science“ auf die Straße getrieben. In Berlin demonstrierten am Samstag nach Angaben der Polizei mehrere tausend Demonstranten für die Freiheit der Wissenschaft.

Die zentrale Veranstaltung war in der US-Hauptstadt Washington geplant, wo die Demonstranten zum Kapitol ziehen wollten. Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump wächst vor allem in den USA die Angst vor einer neuen Ära der „alternativen Fakten“. Aber auch in anderen Ländern wie beispielsweise der Türkei und Ungarn wird die freie Wissenschaft immer stärker eingeschränkt.

Auftakt in Australien und Neuseeland

Zum Auftakt der weltweiten Proteste versammelten sich in Australien und Neuseeland zehntausende Demonstranten. „In diesen Tagen gibt es so viele 'Fake News'“, sagte die Demonstrantin Parissa Zand, die in Sydney mit ihrer Mutter an dem Marsch teilnahm. Deshalb sei es „wichtig, daran zu erinnern, dass Wissenschaft die Gesellschaft aufgebaut hat, wie wir sie kennen.“

In der australischen Metropoletrugen zahlreiche Demonstranten weiße Laborkittel, auf Spruchbändern war zu lesen: „Ohne Wissenschaft ist alles nur Fiktion“ sowie „Wir...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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