Maria Furtwängler plädiert für Frauenquote im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

·Lesedauer: 1 Min.
"Quote führt zu höherer Qualität", sagt "Tatort"-Star Maria Furtwängler. (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)
"Quote führt zu höherer Qualität", sagt "Tatort"-Star Maria Furtwängler. (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Das Thema Gleichberechtigung ist für Maria Furtwängler schon lange wichtig. Zusammen mit ihrer Tochter Elisabeth hat die "Tatort"-Schauspielerin nun in einem Interview erklärt, warum mehr Frauen in den Medien eine Bereicherung sein könnten.

"Eine freie, gleichberechtigte Gesellschaft": Das ist das Ziel, für welches die "MaLisa"-Stiftung von "Tatort"-Schauspielerin Maria Furtwängler und ihrer Tochter Elisabeth seit fünf Jahren kämpft. In einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" sprachen die beiden nun offen über Sexismus und die Diskriminierung von Frauen. Außerdem forderten sie eine höhere Frauenquote im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

"Oft heißt es, das gehe nicht, da leide doch die Kunst", erklärte Maria Furtwängler in dem Gespräch. "Möglicherweise ist es genau andersherum, und die Quote führt zu höherer Qualität, da spannende Filmemacherinnen, die bisher ausgegrenzt wurden, dann auch ihre Geschichten erzählen könnten. Der schwedischen Filmförderung ist genau das gelungen." Tochter Elisabeth Furtwängler sieht das ganz ähnlich und plädiert für Veränderungen in der Musikbranche: "Man könnte eine Quote einführen bei den Playlists, auf jeden Fall aber bei den Festivals, wo ja oft neue Künstlerinnen und Künstler entdeckt werden."

Zudem setze sie sich für mehr Diversität und Geschlechtergerechtigkeit im Burda-Konzern ein, den sie zusammen mit ihrem Vater Hubert Burda und ihrem Bruder Jacob Burda besitzt: "Ich führe Gespräche, die in diese Richtung gehen", erklärte die 29-Jährige. "Auch wegen des CO2-Footprints schauen wir uns gerade alles an. Und wir sind da auch immer im Austausch, mein Bruder, mein Vater und ich, und es wird Veränderungen geben, das ist ganz klar."

Maria Furtwängler (links) und ihre Tochter Elisabeth kämpfen gemeinsam für die Rechte von Frauen in der Medienwelt. (Bild: 2012 Getty Images/Andreas Rentz)
Maria Furtwängler (links) und ihre Tochter Elisabeth kämpfen gemeinsam für die Rechte von Frauen in der Medienwelt. (Bild: 2012 Getty Images/Andreas Rentz)
Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.