Marienburg: Leyboldstraße soll nochmal saniert werden

Der erste Versuch im November führte zu sehr viel Stau.

Die Stadt lässt die Fahrbahn der Leyboldstraße zwischen Militärring und Lindenallee sanieren. Am Montag, 10. April, beginnen die Arbeiten. Sie dauern voraussichtlich bis Ende April. Währenddessen ist der Abschnitt für Autofahrer gesperrt. Die Umleitung führt über den Verteilerkreis und die Bonner Straße. Im vorigen November hatte die Stadtverwaltung bereits einen Anlauf unternommen, die Fahrbahndecke zu erneuern. Nach zwei Tagen ließ sie die Arbeiten abbrechen – zu viel Stau.

Auch wegen des schlechten Wetters seien mehr Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs gewesen, als abzusehen war, hieß es damals. Seitdem liegt ein provisorischer Belag auf der Straße. Nun erhofft man sich bessere Chancen.

Aber auch diesmal passt die Sperrung der Straße schlecht. Seit September 2016 läuft ein Verkehrsversuch auf den Marienburger Straßen. Die Zufahrten zum Villenviertel wurden probeweise eingeschränkt oder gesperrt. Damit soll der Durchgangsverkehr wirksam verringert werden, bevor die benachbarte Bonner Straße umgebaut und zum Nadelöhr wird. Demnächst soll ausgewertet werden, ob das funktioniert.

Untersuchung verzerrt

Die Sperrung der Leyboldstraße durch die aktuelle Baustelle verzerre die Untersuchung, so die Kritik der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen. „Wir denken, man sollte warten, bis der Versuch ausgewertet ist“, sagte Constanze Aengenvoort in der jüngsten Sitzung. Während die Anwohner schon per Handzettel über die Baustelle informiert werden, versuchten die Konservativen die Baustelle noch zu stoppen. Ihr Dringlichkeitsantrag wurde allerdings von den anderen Parteien abgelehnt.

Klaus Neuenhöfer vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik verwies auf den schon lange vergebenen Auftrag. Er sprach von einem „größeren wirtschaftlichen Schaden“. Das Unternehmen habe bereits signalisiert, dass eine weitere Verschiebung zusätzliche Kosten für die Stadt nach sich ziehen würde. Außerdem werde demnächst am früheren Sitz des polnischen Konsulats gebaut. Ob die provisorische Decke dann halte, sei fraglich. Der Verkehrsversuch werde nur kurzfristig beeinflusst. Den Effekt der Sperrung der Leyboldstraße wolle man unterdessen als zusätzliche Option betrachten und auswerten.

„Niemand will ernsthaft die Leyboldstraße sperren“, hielt Aengevoort dagegen. Vielmehr gefährde die Stadt die Akzeptanz des Verkehrsversuch insgesamt. Für die Marienburger bedeute die Baustelle eine „erhebliche Einschränkung“....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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