Mark Zuckerbergs Macht ist zu groß geworden, sagt Facebook-Mitgründer Chris Hughes

Lena Anzenhofer
Chris Hughes


Chris Hughes, einer der fünf Gründer von Facebook, hatte sich im vergangenen Mai in einem Gastbeitrag für die US-amerikanische Tageszeitung The New York Times für eine Zerschlagung von Facebook ausgesprochen. Das Unternehmen sei zu groß geworden, meint er; sein ehemaliger Kommilitone Marc Zuckerberg zu mächtig. Die Übernahme von Instagram und Whatsapp habe maßgeblich dazu beigetragen, ihm eine Monopolstellung zu verschaffen. 

Seither habe er nichts mehr von ihm gehört, sagte er in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender cnbc. Das letzte Mal habe er ihn 2017 gesehen; sich ein wenig mit ihm unterhalten, bevor jeder wieder seiner Wege gegangen sei. Hughes hatte Facebook verlassen, als er 2008 begonnen hat, Wahlkampf für Barack Obama zu machen.

Hughes: Facebook gefährdet den marktwirtschaftlichen Wettbewerb

„Ich halte ihn noch immer für einen Freund“, sagte er im Gespräch mit der CNBC. „Ich weiß nur nicht, ob er das auch so sieht.“ Es gebe Freundschaften, die Kritik aushielten; andere könnten das nicht. Hughes findet, dass sein ehemaliger Mitbewohner aus Studienzeiten mittlerweile zu viel Kontrolle darüber hat, was gesagt werden darf. Er könne bis zu einem bestimmten Grad darüber bestimmen, wie sich die Konversationen auf seiner Plattform ausgestalten. Und mit Instagram und Whatsapp habe die US-amerikanische Behörde für Handel, die Federal Trade Commission, es verpasst, ein Monopol aufzuhalten. Das Verbot weiterer Übernahmen würde er nicht ausschließen.

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