Bei Markus Lanz: Astronaut Alexander Gerst verrät Unterhosen-Geheimnis

teleschau
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Bei Markus Lanz: Astronaut Alexander Gerst verrät Unterhosen-Geheimnis

Als einziger Gast bei Markus Lanz ließ sich Astronaut Alexander Gerst ausführlich zu seiner Mission als ISS-Kommandant befragen. Dabei plauderte "Astro-Alex" vor begeistertem Publikum auch aus dem Weltall-Nähkästchen.

Als einziger Gast bei Markus Lanz ließ sich Astronaut Alexander Gerst ausführlich zu seiner Mission als ISS-Kommandant befragen. Dabei plauderte "Astro-Alex" vor begeistertem Publikum auch aus dem Weltall-Nähkästchen.

Er ist der Europäer, der die längste Zeit im All verbracht hat: Mit Astronaut Alexander Gerst durfte Markus Lanz am Dienstagabend einen ganz besonderen Gast begrüßen. Sichtlich begeistert befragte der Moderator seinen einzigen Talkgast der Sendung zu dessen Mission als Kommandant der ISS, von der er vor einem halben Jahr zur Erde zurückgekehrt war.

Und so berichtete der ESA-Astronaut, der 362 Tage im All verbrachte, dem staunenden Publikum von der Vorbereitung auf die Mission - aber auch vom Alltag auf der Raumstation. Unglaubliche 10.000 Stunden Training habe er in seine beiden Missionen investiert - samt der Sorge: "Jedes gebrochene Bein kann das Ende sein", so Gerst. Den spektakulären Außeneinsatz kommentierte der Raumfahrer recht lässig: "Mein Kumpel war ja auch noch da."

Unterhosen-Sorgen

<p>Aber auch die Probleme der Menschen auf der Erde begleiten die ISS-Raumfahrer, gab der 43-Jährige zu Protokoll - vom Schlaf bis zum Essen. Und da wäre noch das Unterhosen-Problem, über das in der Sendung ausgiebig diskutiert wurde. Da es noch keine Technologie gäbe, die Unterwäsche im All zu waschen, dürften die Astronauten ihre Unterhosen nur alle zwei Tage wechseln, berichtet Gerst einem ungläubigen Lanz.</p> <p>Noch interessanter ist nur, was mit der gebrauchten Wäsche eigentlich geschieht: Man nutze sie als &quot;Packmaterial für Experimente, die wieder nach unten geschickt werden&quot;, verrät der Astronaut. &quot;Die verglühen dann, wenn sie wieder in die Erdatmosphäre eintreten. Deswegen stecken die Astronauten da alles rein, was sie nicht mehr brauchen.&quot; Lanz hält es für eine &quot;eine lustige Vorstellung, dass deine Unterhose mal richtig Fahrt aufnimmt und verglüht&quot;. &quot;Die enden dann als Sternschnuppe. Das ist ein schöner Gedanke&quot;, entgegnet Gerst.</p>