Markus Maria Profitlich: Parkinson-Erkrankung belastet seine Ehe

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Comedian Markus Maria Profitlich spricht in einem Interview über seine Parkinson-Erkrankung, die nicht nur ihn belastet: "Parkinson hat man nicht allein, das hat die ganze Familie."

Markus Maria Profitlich und Ingrid Einfeldt beim Deutschen Comedypreis 2012. (Bild: Imago Images/APress)
Markus Maria Profitlich und Ingrid Einfeldt beim Deutschen Comedypreis 2012. (Bild: Imago Images/APress)

Markus Maria Profitlich (61) hat im Gespräch mit dem Magazin "Bunte" über sein Leben mit der Parkinson-Krankheit gesprochen. Dabei offenbarte der Comedian auch, welchen Einfluss die Erkrankung auf seine Ehefrau, Schauspielerin Ingrid Einfeldt (60), und einer der beiden Töchter hat, die mit dem Ehepaar zusammen wohnt.

192 Tabletten die Woche

Die Corona-Pandemie habe nicht nur dazu geführt, dass er Auftritte seiner Jubiläumstournee absagen musste, sondern habe sich auch auf seine Parkinson-Krankheit ausgewirkt. "Alles, was Stress bedeutet, ist nicht gut. Parkinson braucht einen geregelten Tagesablauf", erklärt Profitlich. Er schlucke 192 Tabletten die Woche und müsse sich immer wieder motivieren und aus Tiefs selbst wieder rauskämpfen.

An guten Tagen könne er ohne große Schmerzen gut aufstehen, an schlechten schleppe er sich durch den Tag und hoffe, dass die Tabletten schnell wirkten. "Das ist manchmal schon sehr deprimierend. Man hat eigentlich vor, seine Familie zu ernähren und für sie da zu sein, und sitzt dann stattdessen tatenlos rum, weil es aufgrund der Krankheit nicht anders geht", so der 61-Jährige.

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"Parkinson hat man nicht allein, das hat die ganze Familie", führt Profitlich weiter aus. Durch seine Krankheit raube er seiner Frau Lebenszeit, "die sie anders nutzen könnte. Und meiner Tochter auch. Ich kann nicht immer das machen, wozu ich gerade Lust habe - und das ärgert mich total." Seine Ehe sei deshalb "strapaziert". Seine Frau stehe jedoch zu ihm und er sei froh, dass er dieses "Gottesgeschenk" habe. Trotz allem wachse die Familie immer mehr zusammen, sagt Profitlich. "Das ist ein schönes Gefühl."

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