Massenpanik in überfülltem New Yorker Bahnhof

New Yorker Feuerwehrmänner sind auf dem Weg zu der Bahnstrecke: Ein Regionalzug mit etwa 1200 Passagieren an Bord steckte wegen eines Oberleitungsdefekts im Bahntunnel unter dem Hudson River zwischen New York und New Jersey fest. Foto. Mary Altaffer/AP Foto: Mary Altaffer

Der Einsatz einer Elektroschockpistole bei einer Festnahme hat im New Yorker Bahnhof Penn Station eine Massenpanik ausgelöst.

Das knatternde Geräusch des Tasers bei seiner Entladung hielten Reisende in der Nähe des Vorfalls offenkundig für einen Schusswechsel, wie Reporter mehrerer TV-Sender berichteten. Viele Menschen warfen sich auf den Boden oder rannten zu den Ausgängen, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Dabei ließen einige ihre Gepäckstücke einfach zurück. Nach Angaben der Feuerwehr wurden 13 Menschen verletzt.

Zum Zeitpunkt des Geschehens im Feierabendverkehr am Freitag gegen 18.30 Uhr (Ortszeit) war der Bahnhof überfüllt. Grund dafür war auch ein blockierter Bahntunnel unter dem Hudson River, in dem ein Regionalzug mit rund 1200 Fahrgästen wegen eines Oberleitungsdefekts fast drei Stunden feststeckte, wie New Yorker Medien berichteten. Das führte zu zahlreichen Verspätungen anderer Züge. In dem Gedränge in der Penn Station machte ein Mann seinem Ärger lautstark Luft. Polizisten überwältigten ihn schließlich, wobei sie den Taser einsetzten, was dann die ungeahnten Folgen hatte.

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