McDonalds & Co.: Schluss mit Hungerlohn: Burger-Streik in Hamburg

Sie stehen Tag und Nacht in den Filialen, braten Burger, frittieren Pommes und bedienen die Kunden. Doch von ihrem Lohn alleine können die Angestellten nicht leben. In Hamburg haben die Beschäftigten in Fast-Food-Restaurants wie McDonald’s, Burger King & Co. gestreikt, um mehr Geld zu bekommen. Auch Krankenkassen-Mitarbeiter und studentische Beschäftigte sind mit auf die Straße gegangen. 

Streik in Hamburg: 13 Cent Erhöhung angeboten

Laut Gewerkschaftssekretärin der Nahrungsmittel Genuss Gaststätten (NGG) Anne Widder (35) sei bis jetzt lediglich eine Erhöhung um 13 Cent von dem Bundesverband für Systemgastronomie (Bds) den Mitarbeitern angeboten worden. Das entspräche statt dem Mindestlohn von 9.35 Euro nun 9.48 Euro pro Stunde – das reicht der Gewerkschaft nicht einmal ansatzweise aus. Sie fordern eine Lohn von mindestens zwölf Euro die Stunde. 

„Zwölf Euro müssten die Mitarbeiter mindestens verdienen, um zukünftig in Hamburg von dem Lohn leben zu können“, sagte Widder gegenüber der MOPO. 

McDonalds in Deutschland: Rund 3,5 Milliarden Euro Umsatz

Ein Unternehmen wie McDonalds mache alleine in Deutschland rund 3,5 Milliarden Euro Umsatz. Trotzdem seien es aktuell die Steuerzahler, die diese Niedriglöhne mitfinanzieren, da der Lohn alleine nicht ausreiche und die Mitarbeiter oft auf staatliche Hilfe angewiesen seien. „Es geht hier um Gerechtigkeit“, sagte Widder. 

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Hamburg: 12 Euro Lohn für Beschäftigte in Fast-Food-Restaurants

Hintergrund: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert in den aktuellen Tarifverhandlungen für die rund 120.000 Beschäftigten in Fast-Food-Restaurants wie McDonald’s, Burger King, Starbucks,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo