McDonald's-Filiale in Peru muss nach Tod von Mitarbeitern hohe Geldstrafe zahlen

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Die Behörden in Peru haben den Franchise-Nehmer einer McDonald's-Filiale in der Hauptstadt Lima nach dem Tod zweier junger Mitarbeiter am Donnerstag mit einer hohen Geldbuße belegt. Die unter der Marke der Fast-Food-Kette operierende Firma muss nach Angaben der Nationalen Arbeitsaufsichtsbehörde 250.000 Dollar (225.000 Euro) Strafe zahlen. Die Ermittler hätten schwere Sicherheitsverstöße festgestellt, hieß es in einer Mitteilung.

Die beiden Opfer, ein junger Mann und eine junge Frau, waren laut Polizei beim Säubern eines defekten Getränkeautomaten an einem Stromschlag gestorben. Der tödliche Unfall hatte sich Mitte Dezember ereignet.

"Wir haben sechs sehr schwere Verstöße festgestellt", sagte Juan Carlos Requejo, der Leiter der Nationalen Arbeitsaufsichtsbehörde. Unter anderem seien die Behörden nicht rechtzeitig über den Tod der Mitarbeiter informiert worden.

In der Folge und während der Ermittlungsarbeit blieben alle 29 McDonald's-Filialen in dem südamerikanischen Land geschlossen. Staatschef Martín Vizcarra kündigte als Reaktion ein Gesetzesvorhaben zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz an.