Medien: USA kaufen 500 Millionen Biontech/Pfizer-Impfdosen für andere Länder

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Corona-Impfung in Kenia: Der afrikanische Kontinent wird bei der Versorgung bisher benachteiligt (Bild: REUTERS/Monicah Mwangi)
Corona-Impfung in Kenia: Der afrikanische Kontinent wird bei der Versorgung bisher benachteiligt (Bild: REUTERS/Monicah Mwangi)

Die USA wollen Medienberichten zufolge 500 Millionen Corona-Impfdosen von Biontech/Pfizer kaufen, um sie anderen Ländern zur Verfügung zu stellen. Dies werde US-Präsident Joe Biden auf dem am Freitag beginnenden G7-Gipfel in Großbritannien verkünden, berichteten die "Washington Post" und die "New York Times" am Mittwoch. Biden traf am Abend in Großbritannien, der ersten Etappe seiner Europareise, ein.

Nach Angaben der "New York Times" werden die USA die Impfdosen von Pfizer/Biontech zum Selbstkostenpreis kaufen. Die ersten 200 Millionen Dosen sollen demnach noch in diesem Jahr und die restlichen 300 Millionen im kommenden Jahr ausgeliefert werden. Der Zeitung zufolge will Biden die Spende gemeinsam mit Pfizer-Chef Albert Bourla verkünden.

Zentrales Thema für G7

Die Bewältigung der Pandemie und ihrer Folgen ist eines der zentralen Themen des G7-Gipfels. Dabei soll es auch um eine gerechtere internationale Verteilung von Corona-Impfstoffen und Maßnahmen gegen Engpässe bei der Impfstoff-Produktion gehen. Besonders die reichen USA stehen unter Druck, mehr gegen den weltweiten Impfstoffmangel zu unternehmen. Inzwischen ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist bereits vollständig geimpft, und die Infektionsrate ist stark zurückgegangen.

Kurz bevor er an Bord der Air Force One ging, spielte Biden selbst auf die geplante Verkündung an. Auf die Frage eines Journalisten, ob er eine Impfstoffstrategie für die Welt habe, sagte er: "Ich habe eine und ich werde sie bekanntgeben."

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