Meghan bei Ellen DeGeneres: Herzogin wurde als "Simpsons"-Figur verspottet

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Acht Monate nachdem sie mit ihrem Gespräch mit Oprah Winfrey für einen Skandal gesorgt hatte, war Herzogin Meghan bei US-Talkerin Ellen DeGeneres zu Gast. (Bild: Max Mumby / Indigo / Getty Images)
Acht Monate nachdem sie mit ihrem Gespräch mit Oprah Winfrey für einen Skandal gesorgt hatte, war Herzogin Meghan bei US-Talkerin Ellen DeGeneres zu Gast. (Bild: Max Mumby / Indigo / Getty Images)

Es war ein Gespräch zweier Freundinnen, die zuletzt viel Kritik einstecken mussten: Herzogin Meghan sprach bei Ellen DeGeneres über die letzte anonyme Feier mit Prinz Harry und einen missglückten Haarschnitt als Teenie, für den sie in der Schule mit einer berühmten "Simpsons"-Figur verglichen wurde.

Es war wohl kein Zufall, dass Herzogin Meghan sich acht Monate nach ihrem Interview bei Oprah Winfrey, das insbesondere in Großbritannien riesige Wellen schlug, bei Ellen DeGeneres auf den Sessel setzte. Die US-Talk-Legende gilt nicht nur als gute Freundin der abtrünnigen Royal, die beiden sind sogar Nachbarn im luxuriösen kalifornischen Städtchen Montecino. Meghan hatte sich offenbar vorgenommen, ein freundlicheres Gesicht zu präsentieren. In Großbritannien gab es nach ihren Rassismus-Anschuldigungen Kritik, sie hätte das Königshaus öffentlich diskreditiert. Die gebürtige US-Amerikanerin gilt vielen als Spalterin der Familie, die zudem Prinz Harry kontrolliere.

Auch DeGeneres hat einen Shitstorm hinter sich, unter anderem deshalb kommt nach 19 Jahren in Kürze das Ende ihrer Show. Eine toxische Stimmung am Set sowie das Ignorieren sexueller Übergriffe wurden der Talk-Masterin bereits vorgeworfen - doch brisante Themen kamen im Gespräch zwischen DeGeneres und Meghan nicht auf den Tisch. Die Intention des Interviews war erkennbar unterhaltsamer Natur, wer Tiefgründiges erwartete, wurde enttäuscht. Dafür gab die Herzogin die ein oder andere launige Anekdote zum Besten.

Ellen DeGeneres gilt als Freundin Meghans. Die Gastgeberin sparte brisante Themen lieber aus. (Bild: Terence Patrick / CBS via Getty Images)
Ellen DeGeneres gilt als Freundin Meghans. Die Gastgeberin sparte brisante Themen lieber aus. (Bild: Terence Patrick / CBS via Getty Images)

Als Teenie trug Meghan unfreiwillig die Haare einer ikonischen "Simpsons"-Figur

Unter anderem berichtete Meghan von ihrem kaputten Auto, das sie als junge Schauspielerin fuhr. Die Türe ließ sich nicht öffnen, den Wagen konnte sie nur durch den Kofferraum betreten und verlassen. Außerdem erzählte sie, dass Halloween dem kleinen Söhnchen Archie überhaupt nicht gefallen habe, es aber dennoch schwierig gewesen sei, ihn wieder aus seinem Dino-Kostüm herauszubekommen.

Weiter sprach Meghan über ihr Buch "The Bench". Selbiges sei einer weicheren Maskulinität gewidmet, einer Eigenschaft, die sie laut eigener Aussage an Harry besonders schätze. Apropos Harry: Noch bevor Meghans Beziehung zum Prinzen öffentlich gemacht wurde, feierten die beiden ein letztes Mal inkognito zusammen - kostümiert auf einer Halloween-Party in Kanada.

Meghan setzt sich für Mutterschutz in den USA ein

Auch aus ihrer Teenager-Zeit hatte Meghan noch eine interessante Geschichte parat. Damals verehrte sie die Schauspielerin Andie MacDowell, insbesondere ihre Locken-Frisur aus "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" (1994). "Ich war besessen von Andie MacDowell", berichtete die Herzogin. "Und alles, was ich wollte, war dieser perfekte kleine lockige Haarschnitt."

Doch für diesen Schnitt waren Meghans Haare nicht geschaffen, stattdessen kringelten sie sich. Fiese Mitschülerinnen und Mitschüler erinnerte die neue "Haarpracht" offenbar an ein "Simpsons"-Figur. "Als ich mit der Frisur in die Schule ging, verspotteten sie mich als Krusty der Clown". Die gelockten Haare des Clowns, der in der Zeichentrick-Sitcom eine eigene Fernsehshow hat, stehen in alle Richtungen.

Ganz oberflächlich blieb der Talk dann doch nicht. Auch im Gespräch mit DeGeneres wiederholte Meghan ihre Forderung, Mutterschutz in den USA einzuführen. Viele US-Amerikanerinnen und -Amerikaner begrüßen ihr Engagement, welches ihr zuletzt jedoch auch Kritik einbrachte: Meghan hatte auf den Privathandys von Senatoren durchgeklingelt, denen die Anrufe überhaupt nicht gefielen.

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