Mehr als 100 Zivilisten sterben bei Explosion in Mossul

Bei einer gewaltigen Explosion während der Offensive gegen die IS-Terrormiliz in der nordirakischen Großstadt Mossul ...

Bei einer gewaltigen Explosion während der Offensive gegen die IS-Terrormiliz in der nordirakischen Großstadt Mossul sind Berichten zufolge mehr als hundert Zivilisten getötet worden.

Ein irakischer General erklärte, unter Gebäudetrümmern seien 108 Leichen geborgen worden, darunter Frauen und Kinder. Ein Aktivist mit dem Decknamen „Mosul Eye” meldete mehr als 130 Tote. Die kurdische TV-Sender Rudaw spricht sogar von 230 Opfern.

Die Ursache der Explosion ist unklar. „Mosul Eye” berichtete, ein Luftangriff auf das Viertel Al-Dschadida in West-Mossul habe am Mittwoch einen mit Sprengstoff beladenen Laster getroffen. Danach habe es eine doppelte Explosion gegeben. Irakische Sicherheitskräfte hätten das Gebiet ebenfalls beschossen. Der Aktivist hatte bis vor Kurzem anonym unter Lebensgefahr direkt aus Mossul berichtet, die Stadt aber vor einigen Wochen aus Sicherheitsgründen verlassen.

Der irakische General Mohammed al-Dschaburi berichtete hingegen der Deutschen Presse-Agentur, der IS habe mehrere Häuser mit Sprengladungen versehen. Diese seien explodiert, als die Bewohner nach der Befreiung des Viertels in die Gebäude zurückgekehrt seien.

Mossul ist die letzte Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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