Mehr als 300 illegal gesammelte Riesenmuscheln in Philippinen beschlagnahmt

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Die illegal gesammelten Riesenmuscheln

Auf den Philippinen haben die Behörden hunderte illegal gesammelte Riesenmuscheln beschlagnahmt, die Schmuggler für umgerechnet 2,7 Millionen Euro auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollten. Die mehr als 300 Muscheln mit einem Gesamtgewicht von 80 Tonnen wurden in einem Dorf auf den Palawan-Inseln im Westen der Philippinen entdeckt, wie die Behörden am Freitag mitteilten.

Unter den Muscheln, die am Mittwoch bei einer Razzia von Militär, Küstenwache und der Umweltschutzbehörde beschlagnahmt wurden, sind den Angaben zufolge auch mehrere Große Riesenmuscheln.

Die Große Riesenmuschel (Tridacna gigas) ist die größte Muschelart der Welt, ihre Schalen können bis zu 1,4 Meter lang werden. Die in Korallenriffen lebende Riesenmuschel gilt als gefährdet, unter anderem weil der illegale Handel mit ihren Schalen stark zugenommen hat. Die Muschelschalen sind als Ersatz für Elfenbein begehrt, aus ihnen werden Ohrringe oder Kerzenständer geschnitzt.

Auf den Philippinen steht die Große Riesenmuschel unter Schutz. Das philippinische Fischereigesetz verbietet das Sammeln. Bei Verstößen drohen Geld- und Haftstrafen von bis zu acht Jahren.

mid/cp

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