Mehr als 400.000 Coronavirus-Fälle in den USA

Medizinisches Personal in einem New Yorker Krankenhaus

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in den USA ist auf mehr als 400.000 angestiegen. Laut der Johns-Hopkins-Universität gab es bis Mittwochmittag mehr als 401.100 Infektionsfälle und knapp 13.000 Tote. Die USA sind mit großem Abstand das Land mit den meisten bestätigten Coronavirus-Fällen weltweit. Das liegt aber auch daran, dass inzwischen umfassend getestet wird.

Derweil verzeichnete der Bundesstaat New York die bislang höchste Zahl von Coronavirus-Toten an einem Tag. Wie Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch sagte, starben binnen 24 Stunden 779 Menschen an den Folgen der Infektion. Am Vortag waren 731 Menschen gestorben - der bis dahin stärkste Anstieg. Inzwischen gibt es in New York mehr als 6250 Tote.

Der Gouverneur verwies aber zugleich auf Fortschritte im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus: Es gelinge, die Infektionskurve abzuflachen, sagte Cuomo. New York ist der Brennpunkt der Epidemie in den USA. In dem Bundesstaat mit der gleichnamigen Millionenstadt gibt es mit Abstand die meisten Infektionsfälle und Todesopfer.