Mindestens 76 Menschen durch Blitzeinschläge in Indien getötet

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Allein ein Dutzend Tote bei Blitzeinschlag in alter Festung

In Indien sind bei heftigen Unwettern mindestens 76 Menschen durch Blitzeinschläge getötet worden. In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, starben rund ein Dutzend Menschen, als der Blitz in zwei Türme einer Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert einschlug, wie ein Polizeisprecher Saurabh Tiwari am Montag mitteilte. Unter den Toten waren laut örtlichen Medien mehrere Smartphone-Besitzer, die gerade Selfies schossen.

Die Wachtürme des Amer Forts waren am Sonntag voller Besucher, die den über die Stadt hinwegziehenden Sturm beobachten wollten. Rund 30 Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Blitzeinschlags auf den Türmen. "Einige der Verletzten wurden durch die Einschläge bewusstlos. Andere rannten in Panik und mit extremen Schmerzen hinunter", sagte Tiwari. Drei der Verletzten schwebten demnach in Lebensgefahr.

Im ganzen Wüstenstaat Rajasthan starben den Behörden zufolge mindestens 23 Menschen durch Blitzeinschlag. Indiens bevölkerungsreichster Bundesstaat Uttar Pradesh verzeichnete 42 Todesopfer. Elf weitere kamen demnach im zentralindischen Madhya Pradesh ums Leben.

Premierminister Narendra Modi versprach den Angehörigen der Opfer finanzielle Unterstützung. In Indien kommen jedes Jahr hunderte Menschen bei den starken Stürmen zu Beginn der Monsunzeit ums Leben.

ans/dja

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