Mehr als 600 Euro Unterschied: Das sind die best- und schlechtbezahltesten Ausbildungsberufe

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Azubis haben im Jahr 2021 in Deutschland durchschnittlich 987 Euro brutto im Monat verdient. Das zeigt eine Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Das sind durchschnittlich 2,5 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Je nach Beruf gibt es allerdings erhebliche Unterschiede. So gibt es Azubis, die mehr als 1.200 Euro monatlich verdienen, während andere gerade einmal 640 Euro bekommen.

Insgesamt wertete das BIBB die Gehälter bei 288 Ausbildungsberufen aus. Rund die Hälfte der Auszubildenden, die in einem tarifgebundenen Betrieb lernten, verdienten mehr als 1.000 Euro, sieben Prozent sogar mehr als 1.200 Euro.

Andererseits lag das Gehalt bei 16 Prozent unter 800 Euro. Die meisten davon sind Handwerksberufe, zeigt die Auswertung. Als Azubi zur Orthopädieschuhmacherin verdient ihr am schlechtesten: Hier gibt es nur 673 Euro monatlich. Wenn ihr eure Ausbildung im Friseursalon macht, gibt es 650 Euro, in er Bäckerei bekommt ihr 744 Euro. Als Auszubildende in der Glaserei und Tischlerei verdient ihr 777 Euro und 786 Euro.

Das meiste Ausbildungsgehalt könnt ihr in der Zimmerei verdienen: Hier werden euch monatlich 1251 Euro gezahlt. Auch im Baugewerbe werdet ihr während der Ausbildung gut bezahlt, zum Beispiel in der zum Maurer oder zur Straßenbauerin. Hier bekommt ihr 1196 und 1177 Euro monatlich. Auch in kaufmännischen Berufen verdient ihr gut, zum Beispiel als Bankkauffrau oder Kaufmann für Versicherung und Finanzen, wo ihr 1138 Euro und 1135 tariflichen Vergütungen bekommt.

hr/rw

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