Mehr als 15 Prozent aller Kinder sind übergewichtig

Mehr als jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick. Das fand das Robert-Koch-Institut in einer umfassenden Studie heraus. Dabei gebe es deutliche Unterschiede, was die soziale Herkunft der übergewichtigen Kinder betrifft.

Das Robert-Koch-Institut hat die Ergebnisse einer neuen Studie zur Gesundheit von Kindern präsentiert. (Bild-Copyright: marcus/Shotshop.com/ddp Images)

Am Donnerstag veröffentlichte das Robert-Koch-Institut die Ergebnisse einer Langzeitstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Demnach sind 15,4 Prozent der 3- bis 17-Jährigen zu dick – 5,9 Prozent sogar fettleibig (adipös).

Immerhin: Die Anzahl der an Adipositas erkrankten Kinder stagniert im Vergleich zu den Vorjahren. Aktuell sind den Daten des Instituts zufolge genauso viele Kinder und Teenager fettleibig wie vor zehn Jahren. Eines gibt den Forschern dabei jedoch ganz besonders zu denken: Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen seien nach wie vor häufiger von Übergewicht betroffen, wie es heißt.

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Für das zu hohe Körpergewicht bei den 3- bis 17-Jährigen ist laut Robert-Koch-Institut unter anderem zu wenig Bewegung verantwortlich. Der Studie zufolge bekommt nicht einmal ein Drittel der jungen Menschen ausreichend Bewegung. Dabei sei bereits eine Stunde aktive Bewegung pro Tag ausreichend für eine gesunde Entwicklung und als Vorbeugung von Fettleibigkeit.

Als weiteren möglichen Grund für das Übergewicht der Kinder nennt das Robert-Koch-Institut süße Erfrischungsgetränke wie Cola und Limo. Der Konsum sei zwar in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen. Doch noch immer würden rund 16 Prozent der Mädchen und 22 Prozent der Jungen täglich zuckerhaltige Getränke zu sich nehmen.

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