Mehr Geld für Bodenpersonal an mehreren deutschen Flughäfen

An den Flughäfen in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln sind Streiks des Bodenpersonals abgewendet. Verdi erzielte dort mit mehreren Bodenverkehrsdienstleistern Tarifabschlüsse, die Lohnerhöhungen von mehr als einem Euro pro Stunde vorsehen, wie die Gewerkschaft am Donnerstag mitteilte. Die Abschlüsse gelten für insgesamt gut 1500 Beschäftigte.

In Frankfurt am Main erhalten die rund 800 Beschäftigten des spanischen Dienstleisters Acciona in diesem Jahr in drei Stufen insgesamt 1,15 Euro pro Stunde mehr. Dies entspreche einer Lohnerhöhung um durchschnittlich rund neun Prozent, erklärte Verdi.

An den Flughäfen in Düsseldorf und Köln steigen die Stundenlöhne der Gewerkschaft zufolge bis Ende 2019 um 1,23 Euro bis 2,10 Euro an. Der Tarifvertrag sei ein "erster Schritt" um die an beiden Flughäfen etwa 720 Beschäftigten "aus dem Niedriglohnsektor herauszuholen".

Im Tarifkonflikt um bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für die gut 2000 Beschäftigten der Bodendienste an den Berliner Flughäfen war am Montag eine Vermittlung unter dem früheren Berliner Innen- und Justizsenators Ehrhart Körting (SPD) gestartet. Die Tarifparteien haben für die Dauer der Gespräche einen Verzicht auf Streiks und Stillschweigen vereinbart.

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