"Mehr als je zuvor": ARD-Inhalte knacken Rekorde in den sozialen Medien

teleschau
·Lesedauer: 2 Min.

Ob Video-Streams, Likes oder Kommentare: In keinem Jahr verzeichneten die ARD-Accounts so viele Interaktionen wie 2020.

Die Sender der ARD gehören zu den Quotensiegern des letzten Jahres. Doch nicht nur das lineare Programm und die Angebote der Mediatheken waren 2020 erfolgreich: Wie die ARD nun mitteilte, fand auch auf den Social-Media-Kanälen weit mehr Interaktion statt als in den vorhergehenden Jahren. "Mehr als je zuvor haben sich Userinnen und User Videos aus den ARD-Redaktionen im Social Web angesehen", bestätigte der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow. "Die Zahlen belegen, wie wichtig es ist, dass wir mit unseren Angeboten auch dort sind, wo die Menschen sich im Alltag begegnen."

Rund zehn Milliarden Videos wurden auf Facebook und YouTube gestreamt, während die Zahl der Interaktionen auf den ARD-Accounts auf 563 Millionen stieg. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 lag die Zahl der Likes, Shares und Kommentare noch bei rund 306 Millionen. Auch die Zahl der getreamten Videos nahm um 46 Prozent zu. "Gleichzeitig ist der Austausch und das Feedback der Userinnen und Usern im Social Web zu einem wichtigen Bestandteil unserer täglichen Arbeit geworden - nicht nur, aber gerade auch in Zeiten der Pandemie", erklärte Buhrow weiter.

Besonders das Nachrichten-Flaggschiff "Tagesschau" animierte offenbar die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Interaktionen auf den Social-Media-Kanälen. Patrick Weinhold, der die Social-Media-Teams der "Tagesschau" leitet, weiß, dass es nicht mehr ausreicht, darauf zu warten, dass die Menschen die 20-Uhr-Ausgabe einschalten. "Stattdessen bieten wir 'Tagesschau'-Nachrichten überall dort an, wo insbesondere auch jüngere Zielgruppen digital unterwegs sind: auf allen relevanten Social-Media-Plattformen." Die Social-Media-Redaktion konnte im vergangenen Jahr verstärkt einen Raum für Fragen bieten, wodurch sich die Zuschauerinnen und Zuschauer "mit neuen Perspektiven in die Berichterstattung" einbringen konnten, erklärte Weinhold.