Mehr Rechte für Geimpfte?: Das sagen Hamburgs Bürgermeister und Veranstalter

·Lesedauer: 1 Min.

Sollen Geimpfte mehr Freiheiten haben dürfen als Nichtgeimpfte? Der Deutsche Ethikrat hält es für falsch, die Corona-Einschränkungen für Geimpfte früher zu beenden. Das teilte er am Donnerstag in einer Empfehlung mit. In einigen Bereichen wie Seniorenheimen und Veranstaltungen seien Ausnahmen jedoch denkbar. Die MOPO erklärt, was die Empfehlungen konkret im Alltag bewirken könnten und wie Hamburg die Sache sieht. Warum hält der Ethikrat nichts von Impf-Privilegien? „Ich würde mich freuen, wenn man den Begriff nicht mehr benutzen würde“, sagt die Vorsitzende des Ethikrates, Alena Buyx. Er sei unpräzise und sorge für eine unnötige Verschärfung der öffentlichen Debatte. Es müsse erst geklärt werden, ob von geimpften Menschen weiterhin eine Ansteckungsgefahr ausgehe oder nicht. Eine vorherige individuelle Rücknahme der Maßnahmen nur für Geimpfte wäre auch mit Blick auf die allgemeine Akzeptanz der Maßnahmen nicht richtig. Das sagt Hamburgs Bürgermeister Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hält eine Diskussion um Privilegien für Corona-Geimpfte ebenfalls für verfrüht. „Noch haben wir keine Lage, in der wir über solche Szenarien nachdenken können“, sagte er am Donnerstag dem Sender Radio Hamburg. Das könnte Sie auch interessieren: So viele Dosen Nachschub erwartet der Bund bis zum Sommer „Wir wissen im Moment nur, dass die Impfstoffe vor der Erkrankung schützen, aber noch nicht, ob man als Geimpfter das Virus weitergibt oder nicht.“ Auch vor dem Hintergrund des nach wie vor knappen Impfstoffs könne und solle man keine Diskussion über...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo