Mehr als jeder zweite Deutsche wickelt Bankgeschäfte online ab

Gut jeder zweite Deutsche nutzt Online-Banking

Mehr als jeder zweite Deutsche wickelt seine Bankgeschäfte im Internet ab. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, lag die Zahl der Nutzer von Online-Banking im vergangenen Jahr bei 53 Prozent, das waren zwei Prozentpunkte mehr als 2015. Damit lag Deutschland zwar über dem EU-Durchschnitt von 49 Prozent - die Bundesrepublik hinkt aber deutlich hinter den nordeuropäischen Ländern hinterher.

Bei den EU-Ländern ist laut Statistischem Bundesamt Dänemark Spitzenreiter, dort nutzten im vergangenen Jahr 88 Prozent der Bürger Online-Banking. Auch Finnland (86 Prozent), die Niederlande (85 Prozent) und Schweden (83 Prozent) lagen weit vorn. Im Nicht-EU-Mitgliedsland Norwegen lag die Zahl der Nutzer sogar bei 91 Prozent.

Ähnlich wie Deutschland im Mittelfeld lagen Großbritannien und Frankreich. Als Schlusslichter zogen Bulgarien und Rumänien die Durchschnittszahlen nach unten. Dort wickelten zuletzt nur vier beziehungsweise fünf Prozent der Menschen ihre Bankgeschäfte über das Internet ab.

Bei den Altersgruppen zeigt sich weiterhin, dass Online-Banking in Deutschland am häufigsten von den 25- bis 34-Jährigen genutzt wird, hier waren es laut Bundesamt im vergangenen Jahr 74 Prozent. Die Nutzung sinkt den Statistikern zufolge mit zunehmendem Alter, aber auch bei niedrigerem Einkommen und niedrigerem Bildungsgrad. Betrachtet wurden Bürger zwischen 16 und 74 Jahren.

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