Mehrere Verletzte bei Messerangriff in ICE in Bayern

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Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER)

Bei einem Messerangriff in einem ICE sind in Bayern mehrere Menschen verletzt worden. Ein Mann wurde festgenommen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Samstag mitteilte. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) äußerte sich bestürzt über den Vorfall, dessen Hintergründe zunächst unklar waren.

 Laut dem Polizeipräsidium wurden die Einsatzkräfte gegen 09.00 Uhr alarmiert. Nach der Festnahme des verdächtigen Mannes bestehe "aktuell keine Gefahr mehr". Der ICE wurde demnach im Bahnhof der Gemeinde Seubersdorf zwischen Nürnberg und Regensburg abgestellt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

 Zur Zahl der Verletzten und zur Schwere der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine Angaben. Ein Sprecher des bayerischen Roten Kreuzes sagte dem Bayerischen Rundfunk, drei Menschen seien bei dem Vorfall schwer verletzt worden.

"Die grausame Messerattacke im ICE ist furchtbar"

 Der genaue Ablauf der Tat und die Hintergründe blieben zunächst unklar. Eine Polizeisprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass bei dem Angriff offenbar ein Messer verwendet worden sei. Sie betonte, die Ermittlungen liefen noch.

 "Die grausame Messerattacke im ICE ist furchtbar", erklärte Seehofer. "Ich hoffe, dass die Verletzten und diejenigen, die das Geschehen miterleben mussten, schnell und vollständig gesund werden." Seehofer dankte insbesondere der Polizei und dem Zugpersonal "für ihren mutigen Einsatz, durch den noch Schlimmeres verhindert werden konnte".

 Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg wurde gesperrt. ICE-Züge wurden umgeleitet und verspäteten sich deswegen.

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