In mehreren Bundesländern herrscht massiver Mangel an Schulgebäuden

In Städten und Regionen in mehreren Bundesländern herrscht laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" ein massiver Mangel an Schulgebäuden. Es fehle vor allem an Gymnasien, berichtet die Zeitung. Die Ursachen sind demnach vielfältig. Sie reiche von der Landflucht über gestiegene Geburtsraten bis zur Rückkehr zu G9, der neunjährigen Gymnasialzeit.

In Leipzig ist die Not dem Bericht zufolge mittlerweile so groß, dass die Stadt an sämtlichen zum Verkauf stehenden Grundstücken Interesse zeige. "Die Stadt Leipzig ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt grundsätzlich an allen Grundstücken mit einer ausreichenden Größe interessiert, um die Realisierbarkeit möglicher Schulbauprojekte prüfen zu können", zitierte die "WamS" aus einem Schreiben der Stadtverwaltung. Dabei sei es demnach "grundsätzlich egal", ob das Grundstück "bebaut oder unbebaut ist".

Wegen der Mangelsituation werden in den Ländern dem Bericht zufolge auch erhebliche Kosten erwartet. Verwiesen wird auf eine Schulbauoffensive in Bayern, die bis 2030 ein Volumen von neun Milliarden Euro habe. Der Bau eines Gymnasiums kostet demnach zwischen 20 und 60 Millionen Euro.

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