Menge der Haushaltsabfälle leicht gesunken

Gelbe Säcke hängen an einem Zaun

Die Menge der Haushaltsabfälle ist im Jahr 2018 leicht gesunken - allerdings vor allem durch weniger Biomüll aufgrund der Trockenheit. Es wurden insgesamt 37,8 Millionen Tonnen Abfälle eingesammelt und damit 500.000 Tonnen weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das Pro-Kopf-Aufkommen sank von 462 auf 455 Kilogramm. Maßgeblich dafür war, dass die Bioabfälle aufgrund des trockenen Jahres 2018 pro Kopf um fünf Kilogramm auf 120 Kilogramm fielen.

Beim Restmüll und beim Sperrmüll gab es dagegen nahezu keine Veränderungen. Die Menge an Hausmüll lag bei 13 Millionen Tonnen beziehungsweise 157 Kilogramm pro Einwohner. Bei den privaten Haushalten wurden zudem 2,5 Millionen Tonnen Sperrmüll eingesammelt. Dies entsprach 31 Kilogramm pro Person.

Die Sammelmenge an Wertstoffen sank im Jahr 2018 um 100.000 Tonnen auf 12,1 Millionen Tonnen. Das entspricht pro Kopf einem Rückgang um knapp zwei Kilogramm auf 146 Kilogramm. Zu den Wertstoffen zählen unter anderem Papier, gemischte Verpackungen und Glas.