Mercedes G-Klasse 4x4 Quadrat: Hier fährt der extremste G

de.info@motor1.com (Roland Hildebrandt)
·Lesedauer: 2 Min.
Mercedes G 4x4 Quadrat (2021) als Erlkönig erwischt
Mercedes G 4x4 Quadrat (2021) als Erlkönig erwischt

Der Prototyp hat einen Dachgepäckträger, der über die hintere Leiter zugänglich ist

Daimler-CEO Ola Källenius räumte kürzlich ein, dass Mercedes ein bisschen zu weit gegangen sei, um jeden einzelnen Platz in jedem einzelnen Segment abzudecken. Als Folge versprach er, das Angebot zu analysieren und zu sehen, ob es einige Modelle gibt, die fallen gelassen werden könnten.

Diese neuen Erlkönigaufnahmen einer extrem höhergelegten G-Klasse stehen in direktem Widerspruch zu der Aussage des Chefs, da es sich nicht um ein essenzielles Modell handelt, aber der 4x4 Quadrat (oder hoch 2) wurde wahrscheinlich bereits vor langer Zeit genehmigt.

Wir erinnern uns: Der erste 4x4² (er wurde im September 2017 eingestellt) hatte Portalachsen und eine Bodenfreiheit von monströsen 450 mm. Dazu kam eine Wattiefe von 1.000 mm. Besohlt war er mit speziellen 22-Zöllern samt 325/55er Bereifung. Die an den Seiten angebrachte Tarnung am Erlkönig ist deshalb auch ziemlich sinnlos, weil wir deutlich die bulligen Radkästen sehen können, die Platz für die klobigen Reifen machen.

Mercedes G 4x4 Quadrat (2021) als Erlkönig erwischt
Mercedes G 4x4 Quadrat (2021) als Erlkönig erwischt

Eine am Heck angebrachte Leiter ermöglicht den Zugang zum Dachgepäckträger, der uns seltsamerweise bekannt vorkommt, da wir eine ähnliche (wenn auch nicht identische) Einrichtung bei dem verrückten Brabus 800 Adventure XLP gesehen haben - ein G 63, der in einen Pickup verwandelt wurde.

Aus welchem Grund auch immer entschied sich Mercedes dazu, den vorderen Teil des Dachgepäckträgers zu tarnen, was uns vermuten lässt, dass er einige Zusatzscheinwerfer enthalten könnte. Hinten am Reserverad befindet sich eine weitere Tarnung, obwohl wir uns nicht sicher sind, warum, da es unmöglich etwas Wichtiges zu verbergen gibt.

Wenn man bedenkt, dass dem Prototyp der Panamericana-Kühlergrill des AMG G 63 fehlt, sind wir versucht zu glauben, dass der neue G Quadrat auf einem Modell der Marke Mercedes-Benz basiert. Er könnte wie schon sein Vorgänger um den G 500 herum gebaut werden, der zwar kein AMG ist, aber mit seinem 4,0-Liter-V8-Twin-Turbo mit 421 PS und einem Drehmoment von 610 Newtonmetern auch schon kräftig ist.

Mehr zum Mercedes G:

Gerüchten zufolge will Mercedes den neuen G 500 4x4² im Laufe des Jahres 2021 vorstellen. Einzelheiten darüber, wie viel der Extrem-G kosten wird, sind vorerst nicht verfügbar. Zur Auffrischung: Der alte G 500 4x4² startete bei gut 232.000 Euro.

Eine neue G-Klasse im Quadrat ist schön und gut, aber was wir wirklich sehen wollen, ist ein G 6x6 mit drei Achsen. Mercedes scheint ein Fan dieser extrem höhergelegten Geländewagen zu sein und hat Einzelstücke wie den EQC 4x4² und die E-Klasse All-Terrain 4x4² entwickelt.


Source: Automedia, CarPix