Merkel berät mit Sozialverbänden und Migrantenvertretern über Flüchtlingspolitik

·Lesedauer: 1 Min.
Afghanische Flüchtlingsfamilie in Bosnien

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tauscht sich am Dienstag (14.00 Uhr) in einer Videokonferenz mit rund 70 Vertretern von Migrantenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Religionsgemeinschaften zum Thema Flüchtlinge aus. Bei dem neunten Treffen in diesem Format soll nach Regierungsangaben über "Flüchtlingspolitik in Zeiten der Corona-Pandemie, über pandemiebedingte Herausforderungen am Arbeitsmarkt, Wertevermittlung und Engagementförderung gesprochen werden". Auch Vertreter aus Wirtschaft, Sport, Wissenschaft und Kultur nehmen teil.

Im Vorfeld forderten Sozialverbände, die Bundesregierung müsse sich für die Schutzsuchenden an den europäischen Außengrenzen einsetzen. Die Diakonie verwies insbesondere auf die lebensbedrohliche Lage der Menschen an der bosnisch-kroatischen Grenze. Auch die Gewerkschaft Verdi forderte ein Sofortprogramm für die Geflüchteten in Bosnien. Ebenso müsse den Menschen im griechischen Lager Moria dringend geholfen werden.

cha/pw