Merkel zu Besuch bei Putin: Mühsame Gespräche in der russischen Sommerfrische

Hauptstreitpunkt ist vor allem die nicht funktionierende Waffenruhe in der Ukraine.

In Sotschi empfing Wladimir Putin Angela Merkel. Dabei hielten beide an ihren unterschiedlichen Meinungen vor allem zum Ukraine-Konflikt fest.

Putin empfängt Merkel in seiner Sommerresidenz

Unten, am Schwarzen Meer, liegen auf den benachbarten Kieselstränden schon die ersten Frühurlauber in der Schwarzmeer-Sonne. Vom Sommersitz Wladimir Putins sieht man hier nur eine 5-Meter-Betonwand, eine Überwachungskamera lugt darüber, mächtige Panzersperrenkegel aus Stahlbeton bewehren die Anlage zum Meer hin. Davor dümpelt ein weißblaues Polizeiboot.

Drinnen aber herrschen Sommerfrische und Vogelkonzert. Platanen, Palmen und junge Tannen grünen. Und nur zwei glatzköpfige Athleten im schwarzem Anzug erinnern daran, dass hier russische Sicherheitsstufe 1 herrscht. Journalisten, die versuchen, den Vorplatz des Pressepavillons zu verlassen, legen sie freundlich die Hand auf die Schulter.

Am Montag empfing der russische Präsident die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in seiner Sommerresidenz in Sotschi.

Zwei Stunden Gespräche, dann Pressekonferenz, dann noch einmal ein Arbeitsessen. Schon der Stundenplan in Sotschi signalisierte, dass man einiges zu bereden hatte, aber nicht wirklich zählbare Ergebnisse erwartete.

 Putin soll ein konstruktiver Partner im internationalen Geschäft bleiben

Sie sei dankbar, dass sie hier sein könne, sagte die Kanzlerin fast demütig zur Begrüßung. Offizieller Anlass ihres Besuchs war die Vorbereitung des G20-Gipfels in Deutschland Anfang Juli. Wie Berliner Diplomaten am Rande der Visite in Sotschi sagten, auch ein Signal an Putin, dass man mit ihm weiter als konstruktiven Partner im internationalen Geschäft rechne.

Andererseits ließ die russische Agentur Tass vorher verlauten, man werde über die bilateralen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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