Merkel fordert nach „Chemiewaffen-Massaker“ Ablösung Assads

GettyImages 824491 Assad

Bundeskanzlerin

Angela Merkel

hat den US-Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt als „nachvollziehbar“ bezeichnet und ein Ende der Regierung von Syriens Präsident Baschar al-Assad gefordert.

Merkel sprach am Freitag in Berlin von einem „Chemiewaffen-Massaker“ und einem Kriegsverbrechen Sie sei sich am Vormittag mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande und dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni einig gewesen, dass Assad dafür die „alleinige Verantwortung“ trage. 

"Dieser Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika ist angesichts der Dimension der Kriegsverbrechen, angesichts des Leids der unschuldigen Menschen und angesichts der Blockade im

UN-Sicherheitsrat

nachvollziehbar", sagte Merkel. Bei dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz am Dienstag in der Provinz Idlib sind mindestens 70 Menschen ums Leben kamen. Der Westen macht Assads Militär dafür verantwortlich. Russland, das mit Assad verbündet ist, bestreitet dies.

Zugleich sei es sehr wichtig, weiter eine politische Lösung zu suchen, sagte Merkel. Das Ziel müsse es sein, zu einer Übergangslösung zu kommen und zu einer demokratischen Beendigung des Assad-Regimes, das den Syrern so viel Leid zugefügt habe.

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