Merkel hält Bezüge als Kanzlerin nicht für zu niedrig

Sprecher verweist auf "auskömmliches Gehaltssystem"

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält ihre Bezüge als Regierungschefin nicht für zu niedrig. Nach der Kritik des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück an den Bezügen der Regierungschefs sagte Regierungssprecher Steffen Seibert der "Bild"-Zeitung, es gebe "ein in Jahrzehnten gewachsenes, ausgewogenes und auskömmliches Gehaltssystem im Öffentlichen Dienst und Staatsämtern auf allen föderalen Ebenen". Dieses habe sich "alles in Allem bewährt".

Steinbrück hatte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt, "ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin" verdienten in Deutschland "zu wenig - gemessen an der Leistung, die sie oder er erbringen muss und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung". Mit dieser Äußerung war er auch in den eigenen Reihen auf Kritik gestoßen.

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